Parents for Future erinnern an den ersten Lockdown vor knapp einem Jahr
Corona hat ein erstes Memorial in Wachtberg
Niederbachem. Es war um den 24. April 2020, als die ersten Auswirkungen des neuen Corona-Virus in Wachtberg auftraten. Auch wenn die globalen und einschneidenden Folgen dieser Pandemie bis heute noch nicht absehbar sind, war schon damals zu ahnen, dass der neue Virus die Gesellschaft über alle Generationen hinweg lange Zeit stark beschäftigen und beeinträchtigen würde.
Damals hatten die Parents for Future dazu aufgerufen, wie auch in vielen Orten Wachtbergs parallel geschehen, so auch in Niederbachem bunte „Hoffnungssteine“ zu bemalen, sie mit kleinen gezeichneten oder geschriebenen Wünschen zu versehen und gemeinsam am Lava-Rondell am Dorfplatz Henseler Hof hinzulegen. Damals kamen viele Wachtberger, vor allem Kinder, und brachten ihre Wünsche und ihre „gewichtigen Hoffnungsträger“ zum Dorfplatz. Auch der Klimawandel und die Hoffnung, dass die Menschheit endlich verantwortlich handelt, waren Thema der Hoffnungssteine. Heute, fast ein Jahr später, liegen die Steine immer noch bunt und positiv motivierend dort, wenn auch an der einen oder anderen Stelle die Farbe schon etwas abgewaschen ist. An der Aktualität beider Themen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Beide Themen sind so aktuell wie vor einem Jahr. Mit einem kleinen Hinweisschild haben die Parents for Future nun daran erinnert und damit ein erstes kleines „Corona- und Klima-Memorial“ eingerichtet, das – so wünschen es sich die Parents – weiter mit vielen bunten Steinen bereichert werden soll.
Gerade in Lockdown-Zeiten und danach bietet es sich an, den in der Schule ausgefallenen „Kunstunterricht“ zu Hause mit dem Malen persönlicher Wünsche auszugleichen und mit einer lebensfrohen Botschaft zu versehen. „Das ist eine sehr schöne und sinnvolle Aufgabe für alle Kinder und die Eltern und bringt dem Corona-Memorial am Henseler Hof wieder frische Impulse“ freuen sich die Initiatoren und hoffen, dass die Steinesammlung auf dem ansonsten recht farblosen und betongrauen Dorfplatz bald wieder viele frische bunte Steinbotschaften bekommen wird.
„Die bunten Steine mit einer kleinen, liebevollen und hoffnungsfrohen aber ernsten Botschaft an die Welt sollen allen weiter Mut machen, dass es die Zuversicht ist, die unsere Gesellschaft über alle Generationen hinweg zusammenstehen lässt“, heißt es in der Pressemitteilung.
Dass von diesen Steinen auch ein paar historischen Wert erhalten könnten, ist nicht ausgeschlossen. Die Parents haben zum Haus der Geschichte in Bonn Kontakt aufgebaut und es ist im Gespräch, einige Exemplare in das Archiv des Hauses der Geschichte zu überführen. Derzeit werden für spätere Ausstellungen „Zeitzeugen“ gesucht, die für die Zeiten der Pandemie eine ganz bezugsträchtige Aussage beinhalten. Mit den Wachtbeger Steinen wäre der Gedanke, dass auch in Zeiten des Klimawandels und der Coronapandemie die Hoffnung zuletzt stirbt, für viele Generationen „praktisch wie in Stein gemeisselt“, freuen sich die Parents.
Anregungen und Informationen zu dem Projekt unter: parents-wachtberg.de . Pressemitteilung der
Parents for Future Wachtberg
Artikel melden
Fahrraddemo in Bad Neuenahr: Mobilitätswandel im Ahrtal fördern
- Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
- K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"
Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang
- Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
- Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
400 Quadratmeter ökologisch wertvolle Grünfläche angelegt
- Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde
Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft
Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.
Weiterlesen
Fahndungserfolg in Prüm: Polizeikräfte nehmen Tatverdächtigen fest
07.04.: Schüsse im Kurpark von Prüm: Polizeibeamtin im Oberschenkel getroffen
Prüm. Ein Vorfall in Prüm führte zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Tatverdächtiger festgenommen wurde.
Weiterlesen
Der 60-jährige Fahrer fuhr auf einen Sattelzug auf und wurde schwer verletzt
07.04. Schwerer Unfall auf der A3: PKW-Fahrer übersieht Stauende
Windhagen. Am 7. April 2026, gegen 21:40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in der Nähe von Windhagen, Fahrtrichtung Frankfurt, ein Unfall, bei dem ein Mercedes-Pkw auf einen am Stauende stehenden Sattelzug auffuhr.
Weiterlesen
