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Die 25. Vor-Tour der Hoffnung findet nicht statt

Coronavirus stoppt auch die Benefiz-Radler

Coronavirus
stoppt auch die Benefiz-Radler

Symbolbild.Quelle: Pixabay

24.03.2020 - 13:22

Region. Geplant war ein beeindruckendes Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der VOR-TOUR der Hoffnung mit vielen Veranstaltungen aufs ganze Jahr verteilt.

Vielerorts wurden bereits menschenverbindende Aktionen und Aktivitäten in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Nordrhein-Westfalen für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder organisiert und standen vor der Verwirklichung. 22 Städte, Orte, Gemeinden und Einrichtungen hatten ihre Zusage gegeben, die Hoffnungsradler zu empfangen um gemeinsam „ein Fest im Zeichen der Hilfe“ zu feiern.

Doch seit einigen Wochen müssen alle zusammen erkennen, dass etwas anderes stärker ist als der (erneute) Wunsch, auch in diesem Jahr für bedürftige Kinder kräftig in die Pedale zu treten.

Die Corona-Pandemie hat das Gemeinwesen, die Gewohnheiten und die Strukturen stark beeinflusst und wird alle möglicherweise noch eine sehr lange Zeit in Atem halten. Das Organisations-Team der VOR-TOUR der Hoffnung 2020 hat sich nach einer intensiven internen Diskussion und zahlreichen Gesprächen mit den wesentlichen Partnern der diesjährigen Tour, die wir besuchen wollten, einstimmig dazu entschlossen, die diesjährige VOR-TOUR der Hoffnung abzusagen.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen und tut sehr weh, so Orga-Chef Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach, aber sie war in der augenblicklichen existenziellen Krisensituation alternativlos. Derzeit ist verständlicherweise kein Unternehmer hinsichtlich von Spendenaktivitäten ansprechbar. Die Sorgen und Nöte haben eine ganz andere Dimension erreicht. Auch die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, die Gesellschaften und Institutionen fühlen sich nicht in der Lage, ihre gegebenen Zusagen einzuhalten.“

Die zum Jubiläumsjahr geplanten 25 landesweiten „Leuchtturm-Projekte“ sind dadurch leider auch in Frage gestellt. Der Spannungsbogen dieser Events umfasste die Bereiche Musik, Kunst, Sport, Show, Kabarett und Comedy sowie kindgerechte Aufführungen und hätte, vorsichtigen Schätzungen zur Folge, zusätzliche Spendeneinnahmen in Höhe von 100 000 Euro erbracht. Die Veranstaltungen bis zum 21. Juni sind zunächst abgesagt mit dem Hinweis, zu versuchen, diese im zweiten Halbjahr nachzuholen.

Der Status Quo hierzu wird auf der VOR-TOUR-Homepage www.vortour-der-hoffnung.de fortwährend aktualisiert.

Besonders bitter ist die Absage für die Institutionen, Kinder-Kliniken, Elternvereine und Forschungseinrichtungen, die auch in diesem Jahr mit beachtlichen Summen hätten rechnen können. Zur Erinnerung: Im November 2019 wurden von den Hoffnungsradlern Spenden in Höhe von 615.831 Euro im Mainzer Landtag an 22 Institutionen - davon 20 aus Rheinland-Pfalz - verteilt.

Diejenigen, die sich trotz der angespannten Situation in der Lage sehen, krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen, können ihre - der Situation angemessene Spende-auf das Sonderkonto „VOR-TOUR der Hoffnung, DE55 5775 1310 0003 0080 00, bei der Kreissparkasse Ahrweiler“ und DE61 5746 0117 0000 9995 55 bei der VR Bank Neuwied Linz eG überweisen. Es wäre mit Sicherheit in dieser Situation ein besonders wertvoller Beitrag...!!

Pressemitteilung des

Organisations-Team der

VOR-TOUR der Hoffnung 2020

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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