„High Noon JR“ der Pellenz-musical-school feierte erfolgreich Premiere in Nickenich
Cowboys und Indianer eroberten die Pellenzhalle
Nickenich. Alle großen und kleinen Abenteurer, die immer schon davon geträumt haben, ein Wild-West-Cowboy zu sein, kamen am Sonntag bei der Premiere von „High Noon JR“ der Pellenz-musical-school (PMS) in der Nickenicher Pellenzhalle voll auf ihre Kosten.
Johnny P. Nutt, dargestellt von Paul Schmitz, wollte auch ein richtiger Cowboy werden. So tauchte er eines Tages mit Hut, Weste und Halstuch ausgestattet im Saloon des kleinen beschaulichen Städtchens „Braeburn City“, irgendwo im wilden Westen des alten Amerikas auf. Beim Anblick der Whisky saufenden Männer und der schrillen Bardamen wurde ihm schnell klar, dass er hier forsch auftreten muss, um als Cowboy akzeptiert zu werden. So pöbelte er gleich einen Gast an, ohne zu ahnen, dass er ausgerechnet auf den gefürchteten Gangster Slim Smearlapp (Gerhard Zander) trifft. Der fordert ihn direkt für den nächsten Mittag zum Duell heraus: High Noon. Doch dann bekommt Johnny P. Nutt die Chance, sich als richtiger Cowboy zu beweisen. Der Schurke Slim Smearlapp und seine beiden Kumpanen haben Kitty (Louisa Heinemann), die Tochter von Sheriff „Boss Cop“ entführt und möchten als Lösegeld die legendäre Schatzkarte haben. Gemeinsam mit Trapper Justin Bieberpelz (Martin Degen), der ihm das Spurenlesen beibringt, macht er sich auf die Suche nach Kitty.
Darsteller spielen ihre Rolle mit viel Esprit und ganz viel Witz
Natürlich gehören zum Wilden Westen auch Indianer, die sich mit den Bleichgesichtern bekriegen, als auch ein versteckter Schatz. Ganz im Sinne der beiden Regisseurinnen Anja Waldecker-Heinemann und Michaela Schmitz, spielen die Darsteller ihre Rollen allesamt mit viel Esprit, Charme und im Sinne einer Komödie, mit ganz viel Witz. Für besonders viele Lacher im Publikum sorgt dabei Oma Granny Smith mit ihrer weißen Haube, gespielt von Annika Umscheiden, die niemanden ohne ihren Apfelkuchen aus dem Big Apple, so der Name des Saloons, lässt. Wechselnde Bühnenbilder, sprechende und tanzende Kakteen, Nonnen die Indianerkinder mit Musik missionieren wollen, die wunderbaren Gesang-Tanz-Nummern und nicht zuletzt die fantasievollen Kostüme, die von rund zehn ehrenamtlichen Helfern angefertigt wurden, ließen während der zweistündigen Vorstellung keine Langeweile aufkommen.
Das Publikum belohnte die Darsteller mit tosendem Applaus
Das kleine und große Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Pellenzhalle belohnte die Darsteller, und das Stück, mit nicht enden wollenden Applaus und Jubelrufen. Wie es sich für eine Komödie gehört, mündete das Stück natürlich nicht in einem Duell, sondern mit einem Kuss hinterm Cowboyhut.
Neben den bereits genannten, haben an dem Stück mitgewirkt: Ann-Kathrin Degen, Christina Stommel, Emil Schmitz, Felix Heinemann, Hanna Höfer, Joelina Jahr, Lara Eilens, Luca Grobler, Lukas Heinemann, Nele Grobler, Mathis Heinemann, Robin Shams, Sarah Poloczek, Saskia Marx und Alicia Kulmus.
Der pfiffige Cowboy-Anwärter Johnny P. Nutt( Paul Schmitz) legt sich im Saloon gleich mit dem allseits gefürchteten Gangster Slim Smearlapp (Gerhard Zander) an.
Gemeinsam mit Trapper Justin Bieberpelz (Martin Degen) macht sich Johnny P. Nutt auf den Weg, die Tochter des Sheriffs zu suchen.
Gesangs und Tanzeinlagen entführten in den Wilden Westen.
