Allgemeine Berichte | 13.12.2016

Die Grundschüler sangen für Kinder, denen es nicht so gut geht und sammelten Spenden

Da war mit einem Mal der Himmel nicht mehr fern

Über Spenden können sich in diesem Jahr das Ambulante Kinderhospiz in Koblenz, die Lebenshilfe, Kreisvereinigung Ahrweiler und die Lichtbrücke Adenau freuen

Da war mit einem Mal der Himmel nicht mehr fern

Adenau. Es war nicht nur ein Jubiläum, sondern auch eine ganz große Leistung der Schwerpunkt Grundschule Adenau als am Samstagmorgen alle 226 Kinder der ersten bis vierten Klassen im Altarraum der Pfarrkirche aufmarschierten, um beim 35. Adventssingen die Zuhörer in der voll besetzten Kirche zu erfreuen.Aber nicht nur die Besucher des Adventssingens der Grundschüler konnten sich über die Darbietungen freuen, sondern im Nachhinein auch drei Projekte, die mit den eingesammelten Spenden Kindern helfen, denen es nicht so gut geht.

„Kinder helfen Kindern“

So wurde dieses Adventssingen vor 35 Jahren, also im Jahre 1981 auch unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ ins Leben gerufen und alljährlich mit viel Erfolg aufgeführt. In diesem Jahr hatte die Lehrerin Vanessa Stappen die musikalische Leitung übernommen und wurde dabei von dem ehemaligen Schulleiter Wolfgang Weinbach sowie dem ehemaligen Lehrer Egon Klein unterstütz, die nach den Herbstferien fleißig mit den Grundschülern das Adventssingen einübten.

Das Thema hatte die Grundschule in diesem Jahr mit „Da war mit einem Mal der Himmel nicht mehr fern“ ausgewählt. Als am Samstagmorgen alle Kinder Aufstellung genommen und nochmals den Eltern zu gewunken hatten, ging es los und Vanessa Stappen dirigierte mit „Maria durch ein Dornwald ging“ das erste Adventslied. Unterstützt wurde der gewaltige Kinderchor musikalisch von den Blockflöten der Erstklässler sowie ehemaligen Lehrer und Lehrerinnen, dem Kollegium und ehemaligen Schülern, die das Adventssingen mit ihren Instrumenten begleiteten.

Unter den hunderten von Gästen aus nah und fern konnte die kommissarische Schulleiterin Angelika Schifferings auch die Vertreter der Verbandsgemeinde und der Stadt Adenau sowie den Hausherren Pfarrer Dr. Rainer Justen und Pfarrer Holger Banse begrüßen. Für Pastor Justen gehört das Adventssingen der Grundschüler zum Advent wie der Adventskranz selbst und wenn so viele Mädchen und Jungen vom Licht singen, dann ist der Himmel wahrhaft nicht mehr fern.

Dann wechselten sich über eine Stunde lang Advent- und Weihnachtslieder mit Texten ab, da in diesem Jahr erstmals die Szenen an der Krippe von Ochs und Esel sowie Maria und Josef, dem Engel und den Hirten nachgestellt wurden. Aber auch die jungen Solisten und der Trommler begeisterten die Konzertbesucher, die immer wieder Beifall spendeten.

Grundschüler standen mit ihren Spendendosen an allen Türen

Damit auch in diesem Jahr wieder eine großzügige Spende übergeben werden kann, standen die Grundschüler an allen Türen mit ihren Spendendosen und hatten über Wochen bereits fleißig für den Basar im Atrium gebastelt. Hier waren es die Eltern, die hinter den Verkaufstischen standen und Winterlandschaften, Wichtel, Teelicht Lampen, Schneemänner aus Holz oder auch gebastelte Weihnachtskarten sowie Sterne und Engel anboten. Aber auch selbst gebackene leckere Plätzchen gebacken von den Eltern wurde für den guten Zweck verkauft. Draußen ging es dann an den Ständen mit Glühwein und Kinderpunsch, Würstchen oder Kaffee und Kuchen weiter, sodass all die Besucher noch eine lange Zeit zusammen verweilten. Sogar eine gut gefüllte Tombola mit gesponserten Preisen aus der Geschäftswelt war im Angebot, sodass die Grundschule bestimmt wieder eine riesen Summe spenden kann.

Darauf können sich in diesem Jahr das Ambulante Kinderhospiz in Koblenz, die Lebenshilfe, Kreisvereinigung Ahrweiler und die Lichtbrücke Adenau freuen die allesamt in ihren Organisationen Kinder unterstützen, da jeder Euro dort ankommt, wo er gebraucht wird.

UM

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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