Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Dämmung der Kellerdecke
Kreis Neuwied. Energieverlust über den Fußboden ist insbesondere in älteren Gebäuden ein verbreitetes Phänomen, da viele dieser Häuser nicht über gedämmte Kellerdecken verfügen. Dies führt nicht nur zu höheren Heizkosten, sondern auch zu unangenehmer Kälte im Erdgeschoss.
Trotz dieser Problematik stellt die Dämmung der Kellerdecke eine rentable Methode dar, Energie zu sparen, da die benötigten Materialien preiswert sind. Die Kosten können jedoch steigen, wenn ein Fachbetrieb für die Arbeiten engagiert wird. Für Heimwerker empfiehlt es sich, vorgefertigte Kellerdecken-Dämmplatten zu nutzen, die von der Unterseite der Decke befestigt werden. Sind Installationen an der Decke vorhanden, können mehrschichtige Dämmplatten so angebracht werden, dass Rohre problemlos integriert werden können. Für diese Methode sind ausreichend hohe Kellerräume notwendig, und es dürfen keine Fenster oder Türen nahe der Decke sein. Unebenheiten in der Decke erfordern eine zusätzliche Unterkonstruktion, und es ist essentiell, alle Fugen luftdicht abzudichten, um die optimale Dämmwirkung zu gewährleisten. Laut dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) muss die Dämmung bestimmte Standards erfüllen, was meist eine Dämmplattendicke von 10 bis 12 Zentimetern erfordert. Eine qualitativ höhere Dämmung durch Fachbetriebe kann staatlich gefördert werden.
Interessierte können sich zu den Feinheiten der Kellerdämmung und weiteren Energieeinsparthemen sowohl in Altbauten als auch in Neubauten an den unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden. Folgende Termine für telefonische Sprechstunden im Landkreis Neuwied sind geplant: In Asbach findet die Sprechstunde am 6. September, von 13.45 bis 16.45 Uhr statt; in Bad Hönningen am 6. September, von 8.15 bis 12 Uhr; in Dierdorf am 24. August, 15 bis 18 Uhr; in Neuwied am 13. September, von 12.30 bis 17.45 Uhr; in Rengsdorf am 14. September, von 15 bis 18 Uhr.
Beratungen sind kostenfrei und erfordern eine Voranmeldung unter der kostenfreien Rufnummer (08 00) 60 75 600. Zusätzlich steht das Energietelefon der Verbraucherzentrale montags (von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr), dienstags und donnerstags (von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr) zu verschiedenen Zeiten zur Verfügung.
BA
