Feuerwehren der VG Adenau
Dank für gewissenhaften Einsatz im Ehrenamt
Aremberg.Ehrungen, Ernennungen, Beförderungen und Verpflichtungen standen im Fokus der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehren im Gemeindehaus in Aremberg. 25 Nachwuchskräfte, darunter vier Frauen werden heute neu aufgenommen, so Bürgermeister Guido Nisius in seiner Begrüßung. Er würdigte, dass die Feuerwehren rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres bereit sind zum Wohle der Allgemeinheit da zu sein, selbst unter Einsatz der eigenen Gesundheit, ja, des eigenen Lebens. Hierfür gebühre Allen außerordentlicher Dank!
540 Feuerwehrleute, unter ihnen 36 Frauen, machen Dienst in 23 örtlichen Einheiten. In sieben Jugendfeuerwehren bereiten sich 63 Jungen und 25 Mädchen hochmotiviert auf eine Übernahme in den aktiven Dienst vor. Von 129 Einsätzen im Berichtszeitraum dienten 120 der technischen Hilfe, 49 der Brandbekämpfung. Volle Einsatzbereitschaft und langjährige Erfahrung haben Menschenleben gerettet, Sachschäden begrenzt, dank hohem persönlichen Engagements und der hochwertigen Sachausrüstung. Der Etat für die Feuerwehren im aktuellen Haushalt beträgt 730.000 Euro. Besondere Ausstattung für Katastropheneinsatz wird in Höhe von 100.000 Euro bereitgestellt.
Die Funkverbindung wurde optimiert, moderner Satellitenfunk gibt Schutz bei Ausfall des regulären Netzes. Es gibt jetzt eine kompatible Vernetzung mit dem Funksystem von DRK und Nürburgring. Wertvoll war eine Spende des Rotary Club Adenau-Nürburgring, 100 Regenjacken und zehn hochwertige Ferngläser im Gesamtwert von 13.000 Euro.
Die Feuerwehr Nürburg erhielt ein Tanklöschfahrzeug 2000, für den Einsatz bei Waldbränden, ein geländegängiger Unimog. Rund 200.000 Euro wird eine Ersatzbeschaffung eines Allrad-Mehrzweckfahrzeugs für Reifferscheid kosten.
Der Atemschutz wird auf technisch neuesten Stand gebracht, die Extremübung Heißausbildung in mobilen Brandcontainern findet weiter statt.
Für die Stützpunktfeuerwehr Schuld wird eine zusätzliche Leichtbauhalle errichtet. Ein neues watfähiges Mehrzweckfahrzeug ergänzt den Fuhrpark der Feuerwehr Adenau, auch für Nürburg und Reifferscheid werden Mittel bereitgestellt. Wehrleiter Dieter Merten richtete Dankworte an die Feuerwehrleute, dankte dem Verbandsgemeinderat, dem Bürgermeister, der Verwaltung, und den aktiven Einsatzkräften für großartige Arbeit. Dank sagte auch der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Zimmermann.
Verliehen wurde erstmals das Bronzene Feuerwehr-Ehrenzeichen das Landes, nach einer neuen Ehrungsregelung. Andreas Schomers (Dorsel), Sebastian Dederichs und Jan-Hendrik Kettern (beide Hümmel), Michael Theisen (Leimbach), Tobias Daun (Nürburg), Jan und Tim Kläsgen (beide Reifferscheid), Dennis Sauer (Wershofen), Manuel Emmerichs und Kai Rollmann (beide Wiesemscheid), wurde die Ehrung zuteil.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen Thomas Auel und Daniel Feien (beide Adenau), Jürgen Raths (Dorsel), Volker Koch (Kottenborn) Marko Kläs, André Miklitsch, Martin Schober (jeweils Leimbach), Harald Kürsten (Quiddelbach), Volker May (Reifferscheid), Thomas Jüngling (Rodder), Michael Honerbach und Jochen Tibo (beide Wimbach).
Zum Oberbrandmeister wurde Torsten Möseler (Barweiler) befördert, zum Hauptbrandmeister Mario Kaspers (Wershofen).
Zu stellvertretenden Wehrführern ernannt und bestellt wurden Christoph Lingscheid (Hümmel), Christoph Owtscharenko, kommissarisch (Kaltenborn), Peter Gillessen (Meuspath), Christian Andert (Müsch), Timo Lang (Pomster), Christian Esch (Quiddelbach), Markus Bell (Wiesemscheid).
Zum Wehrführer wurde René Augel (Wiesemscheid) ernannt. Helmut Mertens (Adenau), und Konrad Haubrichs (Müllenbach), wurden mit großem Dank nach Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren auf eigenen Wunsch verabschiedet.
Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für Dieter Merten
Dem Wehrleiter Dieter Merten wurde für seinen souveränen und erfolgreichen Einsatz das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande des Landes Rheinland-Pfalz verliehen, im Auftrag des Ministers des Inneren und für Sport. Es ist Anerkennung für die hohe Verlässlichkeit als Wehrleiter, für besonderen Verdienste und herausragende Arbeit! Er, ebenso wie seine Stellvertreter Bernd May und Marco Romes, wurden turnusgemäß in ihren Ämtern als Führungskräfte für weitere zehn Jahre bestätigt, Dieter Merten wird nur bis Januar 2030 zur Verfügung stehen, wegen Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze von 67 Jahren.
WD
