NABU Rengsdorf überreicht Schwalbenauszeichnungen an engagierte Schwalbenschützer im Kirchspiel Anhausen
Dank für großes Engagement
Region. Im Kirchspiel Anhausen gibt es noch viele Schwalben, Mehlschwalben, die ihre Lehmnester außen an Häuser bauen und Rauchschwalben, die sich in Ställen und Lagerhallen ansiedeln.
Dies verdanken sie Menschen, die ihnen Raum geben, die Kotverschmutzungen in den Sommermonaten in Kauf nehmen und sich am Gezwitscher und dem Treiben der nützlichen Vögel erfreuen. Am Mittwoch, 16. September 2020 waren Lucia Preilowski, Vorsitzende der NABU_Gruppe Rengsdorf und Vorstandsmitglied Andrea Weger in Meinborn und Anhausen unterwegs, um engagierte Schwalbenschützer/innen für ihren Einsatz zum Schutz unserer bedrohten Schwalben zu ehren.
„Bis auf einige wenige, die noch „auf den letzten Drücker“ ihre Jungen großziehen, sind die Schwalben in diesem Jahr abgereist,“ teilte Helmut Mertgen den Besucherinnen mit, die den Vögeln dann auch zuschauen konnten. Sie trafen ihn an, als er gerade dabei war, die Hauswände zu säubern, an deren Dächern er im Laufe der Jahre 47 Nester für Mehlschwalben angebracht hat. „Alle sind regelmäßig bezogen“, freut er sich und überlegt, noch mehr anzubringen.
Für dieses große Engagement überreichte Lucia Preilowski der Familie Mertgen eine Plakette „schwalbenfreundliches Haus“, die am Gebäude angebracht werden kann, und eine Urkunde.
Diese Auszeichnung gab es auch für die Nachbarin Ilse Krämer, die ebenfalls viele Mehlschwalben beherbergt. 28 Nester waren in diesem Jahr besetzt und es wurde fleißig gebrütet. „Schade nur, dass im Stallgebäude keine Rauchschwalben mehr brüten, obwohl doch die Tür immer für sie offen steht“, sagt Ilse Krämer mit Bedauern und zeigt den Besucherinnen leerstehende Nester. Sie gibt aber die Hoffnung fürs kommende Jahr nicht auf.
Schon seit vielen Jahren kommen Rauchschwalben zu Ursula und Herbert Siegel in Meinborn. Sie finden ihre Nester immer wieder, bis auf eine Pause im letzten Jahr, als nur eine Schwalbe kam und vergeblich auf ihren Partner wartete. Umso mehr freute sich Familie Siegel, dass in diesem Jahr ihre „Untermieter“ wiederkamen. Bei ihnen gibt es zwei Nester in der alten Waschküche im Nebengebäude. „Das bedeutet, immer die Tür offenhalten und bei Rein- und Rausgehen auf den Gegenverkehr achten“, sagten die beiden und schmunzeln. Und sie verabredeten mit den Besucherinnen vom NABU, im kommenden Jahr sich an der Beringungsaktion zu beteiligen. Auch sie erhielten die Plakette und die Urkunde.
Weitere Infos unter www.nabu-rengsdorf.de, preilowski@nabu-rengsdorf.de.
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