Stadtjugendamt stärkt Kindeswohl in Corona-Zeiten

Das Bestreben: Lebenswichtigen Aktionsraum schaffen

11.06.2021 - 14:05

Neuwied.Homeschooling, Kontaktbeschränkungen, Angst vor Ansteckung: Kinder und Jugendliche sind durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Regularien stark belastet. Kinderärzte und Wissenschaftler sind besorgt, da seelische Belastungen und psychosomatische Beschwerden durch die Corona-Krise zugenommen haben (z. B. Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf/COPSY-Studie). Das Stadtjugendamt Neuwied greift dies auf, bezieht Position für die Kinder und Jugendlichen und möchte die jungen Menschen nun durch kurzfristige neue Ideen unterstützen und fördern.


Die Schulsozialarbeit und das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied haben die Bedürfnisse der Kinder nach Begegnung, Bewegung und Spiel im Blick und wollen diesen mit verschiedenen Angeboten begegnen. Gerade für den Erwerb sozialer Kompetenzen und sogenannter „Soft-Skills“ ist die Kinder- und Jugendförderung wichtig. Sie bietet neben Spaß und Erholung vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung und stärkt das Sozialverhalten.

Nach vielen Monaten der Pandemie und des Lockdowns werden nun verschiedene Angebote wieder möglich. Unter anderem sind im Freien und unter Einhalten des Mindestabstands auch wieder kontaktloser Sport und Bewegung mit bis zu 20 Kindern erlaubt. Deshalb wird die offene Jugendarbeit der Stadt Neuwied gemeinsam mit der Schulsozialarbeit und mit Unterstützung freier Träger in den nächsten Wochen wieder mehr Bewegung in den Alltag der Kinder und Jugendlichen bringen. Die Treffen sind vorerst auf kleine Gruppen begrenzt und werden am Nachmittag stattfinden, wenn möglich auf den Schulhöfen der Grund- und weiterführenden Schulen sowie auf dafür geeigneten städtischen Grünflächen. Über die konkreten Termine informiert die Schulsozialarbeit an der jeweiligen Schule.

Auch das Jugendzentrum BigHouse hat seine Türen wieder geöffnet. Die bunten Pfingstferien des Kinder- und Jugendbüros konnten wieder im geplanten Umfang durchgeführt werden. Natürlich alles im Rahmen der aktuell geltenden Auflagen.

Pressemitteilung der

Stadt Neuwied

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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