CDU-Direktkandidat Jan Oliver Petry im Austausch mit Kreishandwerksmeister Ralf Winn
Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung im Fokus
Neuwied. Im Rahmen seiner Gespräche mit regionalen Wirtschaftsvertretern traf sich der CDU-Direktkandidat für den rheinland-pfälzischen Landtag, Jan Oliver Petry, mit dem Kreishandwerksmeister für den Kreis Neuwied, Ralf Winn. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zwei zentrale Herausforderungen für das Handwerk: die zunehmende Überbürokratisierung und der Mangel an qualifizierten und motivierten Bewerbern für handwerkliche Ausbildungsberufe.
„Das Handwerk ist das Rückgrat unserer mittelständischen Wirtschaft – und es braucht endlich wieder politische Rahmenbedingungen, die es stärken statt lähmen“, betonte Petry nach dem Gespräch. Ralf Winn schilderte eindrücklich, wie kleine und mittelständische Betriebe unter der Last wachsender Dokumentationspflichten, langwieriger Genehmigungsverfahren und unklarer Förderregularien leiden.
Ein weiteres zentrales Thema war der dramatische Rückgang an Bewerbern für Ausbildungsplätze im Handwerk. „Wir müssen die berufliche Bildung wieder attraktiver machen – durch bessere Berufsorientierung an Schulen, mehr gesellschaftliche Wertschätzung und eine Entlastung der Betriebe bei der Ausbildung“, so Petry. Er kündigte an, sich im Landtag für eine gezielte Entbürokratisierung und eine Stärkung der dualen Ausbildung einzusetzen.
Beide Gesprächspartner waren sich einig: Ohne eine starke handwerkliche Basis wird es keine erfolgreiche Energiewende, keinen nachhaltigen Wohnungsbau und keine funktionierende regionale Infrastruktur geben.
„Ich danke Herrn Winn für den offenen und konstruktiven Austausch. Die Anliegen des Handwerks nehme ich mit nach Mainz – denn sie sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, so Petry abschließend.
Pressemitteilung
Jan Petry, CDU
