12 Prüflinge bestanden jetzt an der Martinshütte die Jägerprüfung
Das „Grüne Abitur“ abgelegt
Kaisersesch. Zehn Männer und zwei Frauen sind am Ziel ihrer jagdlichen Träume: Sie alle bestanden jetzt nach mehrmonatiger Ausbildung in der Kreisgruppe Cochem-Zell die Jägerprüfung. Für das „Grüne Abitur“ mussten sie zunächst eine anspruchsvolle Schießprüfung absolvieren, die gegliedert war in Schießen mit der Flinte, Büchse und Kurzwaffe. Zwei Wochen später waren dann 120 Fragen in der schriftlichen Prüfung korrekt zu beantworten. Themen sind hier sechs Fachgebiete: Wildbiologie, Wildbret-Hygiene, Waffenkunde und -handhabung, Gesetzeskunde in Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Wildbret-Hygiene. Diese Sachgebiete wurden dann am vergangenen Sonntag noch einmal in einer mündlich praktischen Prüfung von erfahrenen Prüfern abgefragt.
Bei einigen Aspiranten war die Aufregung und Anspannung deutlich zu spüren, aber schließlich schafften alle das „Grüne Abitur“. Die erfolgreichen Jungjäger heißen: Stefanie Brinkmann-Ullrich (Lutzerath), Lasse Budinger (Zell), Tim Walter Leo Fuhrmann (Zettingen), Fabian Gorges (Leienkaul), Jan-Luca Benedikt Gorges (Illerich), Frank Werner Hennen (Urschmitt), Marcel Henrichs (Senheim), Andre Igelmund (Illerich), Daniel Kirchner (Neef), Timon Marzusch (Ediger-Eller), Sarah-Stefanie Ternes (Laubach) und schließlich Wolfgang Weber (Bad Bertrich).
Kreisjagdmeister Heiko Mades ermahnte in seinen Schlussworten die Jungjäger stets sorgsam mit der Waffe umzugehen. Die Hege der Flora und Fauna immer im Auge zu haben und als Jäger die Bestandspflege der uns anvertrauten Tier- und Pflanzenwelt verantwortungsvoll zu betreiben. „Wir sind keine Schädlingsbekämpfer, sondern sorgen dafür, dass ein artenreicher und gesunder Wildbestand in Wald und Flur leben kann“, so Heiko Mades.
