Allgemeine Berichte | 01.04.2016

Ab sofort Highspeed-Internet für Remagen und Sinzig

Das Internet am Rhein wird richtig flott

Winfried Moser (Mitte) von der Telekom erklärt Wolfgang Kroeger, Herbert Georgi und Marc Boers den Netzausbau. BL

Sinzig/Remagen. Das Internet am Rhein wird richtig flott: Denn endlich ist es soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab sofort kann im Vorwahlbereich (0 26 42) mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet gesurft werden. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Davon profitieren über 10.000 Haushalte in der Kernstadt Remagen und im Ortsteil Kripp sowie in der Kernstadt Sinzig und den Ortsteilen Bad Bodendorf, Koisdorf, Löhndorf und Westum. Interessenten wenden sich bitte an den T-Shop in ihrer Nähe, um zu erfahren, welche Geschwindigkeiten vorliegen. Darüber hinaus bietet die Telekom am 13. April um 19 Uhr im Foyer der Rheinhalle Remagen eine Informationsveranstaltung an. Die Termine der entsprechenden Bürgerinformationsveranstaltungen in Sinzig werden noch rechtzeitig bekannt geben.

„Wir freuen uns, dass große Teile unseres Stadtgebietes mit schnellem Internet versorgt werden“, sagt Remagens Bürgermeister Herbert Georgi. Und Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger ergänzt: „Unsere Städte werden damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

„Das Warten hat sich gelohnt. Ab sofort können alle die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Telekom Shop und im Fachhandel buchen“, sagt Winfried Moser, kommunaler Ansprechpartner für den Ausbau. „Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil - für die gesamte Stadt, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden. Für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Auch diesen Kunden steht das Team der Telekom mit Rat und Tat beiseite.

Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Anforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese Investitions- oder Personalkosten sparen können. Die Telekom selbst hat wohl 8 bis 9 Millionen Euro in den Ausbau investiert. 90 Kilometer neue Glasfaserleitungen wurden gelegt. Dabei wurden im Tiefbau insgesamt 20 Kilometer neue Gräben für die Verlegung der Kabel gezogen.

Winfried Moser (Mitte) von der Telekom erklärt Wolfgang Kroeger, Herbert Georgi und Marc Boers den Netzausbau. Foto: BL

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