Marlies und Josef Föhr feierten das seltene Jubiläum der „Eisernen Hochzeit“
Das Jubelpaar konnte sich über zahlreiche Gratulationen freuen
Auch Vertreter von Stadt und Kreis gehörten zu den Gratulanten
Remagen. Das ganz seltene Ehejubiläum, die Eiserne Hochzeit, gemeinsame 65 Ehejahre, konnten am Sonntag Marlies und Josef Föhr feiern. Gefeiert wurde im Hotel Haus am Unkelstein im Kreise von Familie und Freunden. Mit dabei natürlich die drei Kinder und vier Enkelkinder. Seit 65 Jahren ist das Jubelpaar verheiratet, die 85-jährige Marlies Föhr, geborene Becker aus Remagen, und der 86-jährige Josef Föhr, gebürtiger Kripper. Beim Tanz in Sinzig haben sich die beiden Jubilare kennengelernt. Seit der Hochzeit lebten sie in Remagen, wo der Elektromeister einen Betrieb hatte. Ehefrau Marlies stand ihm im Betrieb als Bürokauffrau zur Seite. Nachdem alle drei Kinder ihren Weg in anderen Berufen erfolgreich gingen und der Rentenbeginn anstand, lebten die Jubilare 17 Jahre in der Nähe von Malaga in Spanien. „Anfangs fuhren wir vier bis fünf Mal im Jahr nach Hause, später nur noch zweimal. Inzwischen ist uns die Finka und das riesige Areal mit Orangenbäumen zu groß geworden und wir sind wieder zurück in die Heimat“, erzählte bei der Feier am Sonntag Jubilar Josef Föhr. Auch weite Reisen haben sie in ihrem Ruhestand genossen, so in die USA und nach China, wo Sohn Ralf in Taiwan sein Unternehmen leitet. Auch Reisen per Schiff, in die Niederlande und nach Frankreich, unternahm das Jubelpaar, denn Josef Föhr hat einen Bootsführerschein. Noch heute ist Reisen das liebste Hobby des bekannten und beliebten Remagener Ehepaares. Doch am Sonntag wurde erst einmal ausgiebig die „Eiserne Hochzeit“ im großen Kreise von Familie und Freunden gefeiert. Für die Kernstadt Remagen gratulierte die stellvertretende Ortsvorsteherin Christine Wießmann in Vertretung für Ortsvorsteher Walter Köbbing und für die Gesamtstadt der erste Beigeordnete Rolf Plewa in Vertretung für Bürgermeister Herbert Georgi. Für den Kreis in Vertretung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler überbrachte Friedhelm Münch die herzlichsten Glückwünsche. Er ließ es sich dann auch nicht nehmen ein „Hoch“ auf das Jubelpaar zu singen. Darin stimmten dann alle gemeinsam ein.
AB
