Lebendiger Adventskalender in der Grundschule Bendorf Stromberg
Das Licht des Friedens in die Welt tragen
Stromberg. Seit nunmehr drei Jahren treffen sich die Stromberger Familien in der Adventszeit abwechselnd in den Häusern, sobald es dunkel wird, um 15 Minuten gemeinsam innezuhalten und gemeinsam Adventslieder zu singen, ein kurzes Musikstück zu hören oder Gedichte und Geschichten zu erzählen. Von Anfang an ist bei diesen Terminen des lebendigen Adventskalenders auch die Grundschule Stromberg dabei, so auch in diesem Jahr am 12. Dezember.
Die kleine Feier stand unter dem Motto „Frieden“. Anlass war das Friedenslicht aus Bethlehem, das jedes Jahr im November in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet wird und von dort als Zeichen des Friedens in alle Welt getragen wird. Die Pfadfinder haben sich dieser Aufgabe besonders angenommen und reisen zu den „Aussendungsorten“ des Friedenslichtes. So wurde das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag, 11. Dezember, nach Koblenz gebracht und von dort nach Bendorf-Stromberg. Die Kinder des dritten und vierten Schuljahres haben in kleinen Friedenswünschen und Gedichten ihre Gedanken zum Frieden aufgeschrieben und an diesem Abend vorgetragen. Dazu wurde das Lied vom „Friedenslicht“ und das Lied „Vom Frieden reden hilft nicht viel“ dargeboten. Die Schüler der ersten und zweiten Klasse zeigten in Form eines kleinen Lichtertanzes, wie sich das Licht ausbreitet und in die Welt getragen wird. Sicherlich Höhepunkt des Abends war, als alle zum Abschluss ein kleines Licht überreicht bekamen, das dann am Friedenslicht von Bethlehem entzündet und – sorgsam behütet – in die einzelnen Häuser nach Stromberg, Isenburg, Sayn getragen und gefahren wurde. Dort wird es weiterbrennen bis Weihnachten. In der Kirche Sankt Anna aber findet es seinen Platz für alle sichtbar.