RheinischesEisenkunstguss-Museum
Das Theater geht weiter
Vorverkauf für „Ahl Sään und Spitzenhäubchen“ im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum hat begonnen
Bendorf-Sayn. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Das Rheinische Eisenkunstguss-Museum bietet auch in diesem Jahr wieder Termine für das Museumstheater „Ahl Sään und Spitzenhäubchen“ an. Geschichtsinteressierte Theaterfreunde können sich auf Aufführungen am Freitag, 28. April und 12. Mai sowie am 29. September jeweils um 19 Uhr freuen.
Seit 2008 präsentiert das Rheinische Eisenkunstguss-Museum in seiner Dauerausstellung Theater. Nach den erfolgreichen Sommertheaterstücken „Mitgift, Mück’ und Muckefuck“ und „Kaiser, Krupp und Konsumläden“ entwickelten die Autorinnen und Akteurinnen Heike Kamp und Stephanie Geifes für die Saison 2016/2017 erstmals ein vergnügliches Kriminalstück unter dem Titel „Ahl Sään und Spitzenhäubchen“.
Im Schatten des Hochofens der Sayner Hütte kommt es während der Sayner Kirmes zu einem mysteriösen Mord, in den die Gnädige Frau und das Hausmädchen Mariechen verwickelt sind. Wieder ist die fiktive Geschichte eingebettet in wahre Begebenheiten, nämlich Kriminalfälle, die sich vor rund 100 Jahren in der Region zugetragen haben.
Die Kulisse des herrschaftlichen Salons um 1900 wird lebendig, wenn die „Gnädige Frau“, Gattin eines Sayner Eisenhüttendirektors und in der Küche gleich nebenan ihr emsiges und etwas vorlautes Hausmädchen Mariechen agieren. Die Gäste nehmen vor der Salon- und Küchenkulisse Platz, werden Teil des Geschehens und tauchen während der etwa einstündigen Aufführung auf unterhaltsame Weise in die Vergangenheit ein.
Das Museumsprogramm sieht alle zwei Jahre ein neues Sommertheaterstück und „alle Jahre wieder“ in der Adventszeit ein neues Weihnachtstheaterstück unter dem Titel „Plätzchen, Punsch und Pulverschnee“ vor.
Das Theaterstück ist auf Anfrage für Gruppen ab 30 Personen ganzjährig an anderen Terminen buchbar.
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