Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

1. Rheinbacher Ideenbörse war ein Erfolg

Das Thema Innovation ist essenziell für Rheinbach als Wirtschaftsstandort

Sechs innovative Unternehmen stellten sich im Gründer- und Technologiezentrum vor - Publikum hatte die Qual der Wahl

Das Thema Innovation ist essenziell
für Rheinbach als Wirtschaftsstandort

Sechs innovative Unternehmen und eine Schülergruppe aus Bad Godesberg stellten sich der Beurteilung des Publikums bei der ersten Rheinbacher Ideenbörse im Gründer- und Technologiezentrum.Foto: JOST

26.01.2019 - 14:00

Rheinbach. Gleich in mehrfacher Hinsicht war die 1. Ideenbörse Rheinbach ein voller Erfolg, meint Dr. Rafael Knauber, Erster Beigeordneter der Stadt Rheinbach und zugleich Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WFEG). Zum einen habe man damit einen kleinen Beitrag dazu geleistet, das Gründer- und Technologiezentrum (GTZ) wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu heben, und zugleich habe man Rheinbach als innovativen Unternehmensstandort präsentiert. Dabei sei er selbst überrascht von dem großen Zuspruch, den die Ideenbörse an einem Montagabend gefunden hatte, denn nahezu 100 Interessierte wollten sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen.

In Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und der Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH hatten die Stadt Rheinbach und die WFEG sechs kreativen Unternehmen aus Rheinbach und der Umgebung die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen und Innovationen einem interessierten Publikum zu präsentieren. Zuvor hatten 60 Besucher an einer Führung durch das GTZ teilgenommen und dabei erfahren, was die WFEG für die Förderung junger Unternehmensgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit so alles anbietet. Das GTZ sei nämlich nicht nur ein Inkubator für junge Unternehmen, sondern auch ein Ort interessanter Veranstaltungen von und für Unternehmen aus der Region, bemerkte Knauber.


Engere Zusammenarbeit mit der Hochschule geplant


In naher Zukunft wolle man sich noch enger mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vernetzen, die ein eigenes Gründer- und Technologiezentrum betreibe. „Das Thema Innovation ist essenziell für Rheinbach, denn ohne Innovationen herrscht Stillstand und damit Rückgang“, zeigte sich Knauber von der Sinnhaftigkeit der Bemühungen überzeugt.

„Wir brauchen Dynamik in vielen Bereichen“, wies der Erste Beigeordnete aber auch darauf hin, dass in der Zeit der digitalen Transformation auch daran gedacht werden müsse, die Innenstädte als Einzelhandelsstandorte nachhaltig zu sichern und zu stärken.

Anschließend stellten sich in kurzen Vorstellungsrunden sechs innovative Unternehmen vor und wurden nach genauer Inaugenscheinnahme vom Publikum beurteilt. So kreuzten die Besucher an, ob der kreative Ansatz überzeugend oder eher unklar war, ob der persönliche Nutzen der vorgestellten Innovation hoch oder eher gering ist und ob das Produkt leicht oder schwer zu vermarkten ist.


Zwei Sieger waren punktgleich vorne


Am besten schnitten dabei die beiden Startups „Spotilike“ mit seiner Smartphone-App für lokale Werbung und „deinSchrank.de“ mit maßgeschneiderten Stauraumlösungen ab, die sich punktgleich den ersten Platz teilten. Dahinter reihten sich die „Weiße Biotechnologie“ mit einem Deo ein, das nicht auf der Haut, sondern auf die Textilien gesprüht wird, sowie ein nachhaltiger und inklusiver Mini-Indoor-Spielplatz, das hochwertige „Mondberge-Magazin“ für Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie das Unternehmen „Oxycantha“, das eine Flüssigkeit entwickelt, die Sauerstoff aus der Luft aufnehmen, aufkonzentrieren und nach Bedarf wieder abgeben kann. Außer Konkurrenz war auch noch eine Schülergruppe aus der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule der Stadt Bonn in Bad Godesberg mit von der Partie mit ihren selbst entwickelten „Doppelball“, der in der Entwickler-AG der Klassen fünf und sechs erdacht und hergestellt worden war. Es handelt sich um ein Sportgerät, das aus zwei Tennisbällen besteht, die von einem Rohr aus Kunststoff miteinander verbunden werden. Laura Hecken (11), Konrad Schwarz (10) und Oskar Stuch (12) präsentierten das Projekt mit dem dazu entwickelten Spiel „Ditschball“, ein Zuwerfspiel mit Feld und Netz und mit ähnlichen Regeln wie beim Badminton oder Tischtennis. Dabei muss der Doppelball zuerst auf der eigenen Spielfeldhälfte auftreffen und dann das Netz überqueren.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Für die Deutschen
Meisterschaften qualifiziert

SV Urmitz bei Südwestdeutschen Judo-Einzelmeisterschaften U18

Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert

Urmitz. Vor Kurzem fanden im saarländischen Homburg-Erbach die Südwestdeutschen Judo-Einzelmeisterschaften der U18 statt. Für den SV Urmitz hatten sich Maurice Leufgen bis 66 kg und Nico Schnapp bis 81 kg über die Rheinland-Einzelmeisterschaften qualifiziert. mehr...

Rathaus Meckenheim

Energieberatung

Meckenheim. Die Vorfreude auf die warme Jahreszeit erhält dann einen Dämpfer, wenn die Heizkostenabrechnung ins Haus flattert. Steigende Kosten drücken auf die Stimmung. Dabei lassen sich die jährlichen Energiekosten senken. mehr...

Einladung
zum „jecken Heimspieltag“

„Fastelovend meets SGO“ bei der SG Ollheim-Straßfeld

Einladung zum „jecken Heimspieltag“

Heimerzheim. Am 24. Februar wird es beim Heimspiel der Ersten Herrenmannschaft karnevalistisch. Unter dem Motto „Fastelovend meets SGO“ erwartet man neben echtem Verbandsligahandball auch das Ollheimer... mehr...

Alaaf auf die neuen Ordensträger

Rheinbacher Tollitäten im Kindergarten Wibbelstätz

Alaaf auf die neuen Ordensträger

Rheinbach. Auch in diesem Jahr lud die Elterninitiative Kindergarten Wibbelstätz e.V. zum karnevalistischen Nachmittag auf die Tenne in den Hof Raaf. mehr...

Kreisverwaltung

Öffnungszeiten an Karneval

Rhein-Sieg-Kreis. Zu Karneval gelten auch bei der Kreisverwaltung geänderte Öffnungszeiten: An Weiberfastnacht, 28. Februar, schließt die Kreisverwaltung bereits um 12 Uhr ihre Pforten. Alle Dienststellen... mehr...

Mosaik-Kulturhaus

Neues Anmeldeportal

Meckenheim. Die Anmeldungen für die Ferienbetreuungen des Mosaik-Kulturhauses Meckenheim sind ab sofort über ein Online-Portal möglich. Unter www.unser-ferienprogramm.de/mosaik-kulturhaus gelangt man zum neuen Anmeldeportal. mehr...

Anzeige
Politik

Die Landratswahl des Kreises Neuwied am 27. September 2017 ist bereits einige Zeit her. Seitdem präsentiert sich mit Landrat Achim Hallerbach und dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert ein dynamisches Duo an der Spitze des Landkreises. mehr...

FWG Weitersburg gratuliert Ortsbürgermeister Jochen Währ zum 50. Geburtstag

„Ein tolles Geburtstagsfest!“

Weitersburg. Der Vorstand und die Fraktion der FWG Weitersburg waren anlässlich des 50. Geburtstag des Ortsbürgermeisters von Weitersburg Jochen Währ in die festlich geschmückte Scheune der Familie Währ geladen. Hier konnten wir dann dem Ortsbürgermeister die herzlichen Glückwünsche der FWG zu seinem Jubiläumstag überbringen. Der 2. Vorsitzende Alfred Urwer hielt eine sehr amüsante Geburtstagsrede... mehr...

 
Sport

Aalborg/Mayen. „Das Siegertreppchen hatte ich fest im Blick,“ betonte Jil Augel vom Sen5 Karate Verein Mayen im Vorfeld der Junioren-Europameisterschaften im Norden Dänemarks. Nach zwei sehr unglücklichen... mehr...

SC Bendorf - Sayn

Bambinis erfolgreich bei Heimturnier

Bendorf. Vor kurzem stand für die Bambini des SC Bendorf-Sayn die 3. Runde des Sparkassen-Futsal-Hallencups an. Bei dem Turnier in Bendorf trat man gegen die Teams aus Arenberg, Rhens, Koblenz, Kettig und der eigenen 2. Mannschaft an. Die Spieler zeigten eine tolle Mannschaftsleistung und gewannen vier der fünf Spiele, bei einem Unentschieden. mehr...

Wirtschaft

- Anzeige -Hörtraining unter Anleitung bei BECKER Hörakustik Koblenz

Gutes Hören hält geistig fit

Koblenz. Das vielseitige und kostenfreie Hörtraining verbessert nicht nur die Hörwahrnehmung und -verarbeitung, es trägt auch zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei. Üben können Sie ganz bequem von zu Hause aus – mit dem TRITON Hörtraining. mehr...

Umfrage

1.000 Euro für jeden - Sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben?

Ja, finde ich gut.
Nein, sowas brauchen wir nicht.
Ist mir egal.
Anzeige
 
 
Anzeige
Kommentare
Gasuwe:
Wenn das ein deutscher Täter gewesenen wäre hätte man das als erstens erwähnt.

Ja zum Klimaschutz

Uwe Klasen:
Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!
Uwe Klasen:
Die Steuerlast nimmt kontinuierlich zu, laut Daten der OECD nimmt Deutschland, zumindest, bei Steuern und Abgaben eine Spitzenposition ein. --- Dazu ein Satz aus dem politischen Testament von „Friedrich der Große“ (1712 – 1768): „Also ist es recht und billig, daß jeder Privatmann zu den Staatskosten beiträgt, aber er soll nicht sein halbes Einkommen mit dem Herrscher teilen.“
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.