Allgemeine Berichte | 23.01.2019

1. Rheinbacher Ideenbörse war ein Erfolg

Das Thema Innovation ist essenziell für Rheinbach als Wirtschaftsstandort

Sechs innovative Unternehmen stellten sich im Gründer- und Technologiezentrum vor - Publikum hatte die Qual der Wahl

Sechs innovative Unternehmen und eine Schülergruppe aus Bad Godesberg stellten sich der Beurteilung des Publikums bei der ersten Rheinbacher Ideenbörse im Gründer- und Technologiezentrum.Foto: JOST

Rheinbach. Gleich in mehrfacher Hinsicht war die 1. Ideenbörse Rheinbach ein voller Erfolg, meint Dr. Rafael Knauber, Erster Beigeordneter der Stadt Rheinbach und zugleich Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WFEG). Zum einen habe man damit einen kleinen Beitrag dazu geleistet, das Gründer- und Technologiezentrum (GTZ) wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu heben, und zugleich habe man Rheinbach als innovativen Unternehmensstandort präsentiert. Dabei sei er selbst überrascht von dem großen Zuspruch, den die Ideenbörse an einem Montagabend gefunden hatte, denn nahezu 100 Interessierte wollten sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen.

In Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und der Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH hatten die Stadt Rheinbach und die WFEG sechs kreativen Unternehmen aus Rheinbach und der Umgebung die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen und Innovationen einem interessierten Publikum zu präsentieren. Zuvor hatten 60 Besucher an einer Führung durch das GTZ teilgenommen und dabei erfahren, was die WFEG für die Förderung junger Unternehmensgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit so alles anbietet. Das GTZ sei nämlich nicht nur ein Inkubator für junge Unternehmen, sondern auch ein Ort interessanter Veranstaltungen von und für Unternehmen aus der Region, bemerkte Knauber.

Engere Zusammenarbeit mit der Hochschule geplant

In naher Zukunft wolle man sich noch enger mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vernetzen, die ein eigenes Gründer- und Technologiezentrum betreibe. „Das Thema Innovation ist essenziell für Rheinbach, denn ohne Innovationen herrscht Stillstand und damit Rückgang“, zeigte sich Knauber von der Sinnhaftigkeit der Bemühungen überzeugt.

„Wir brauchen Dynamik in vielen Bereichen“, wies der Erste Beigeordnete aber auch darauf hin, dass in der Zeit der digitalen Transformation auch daran gedacht werden müsse, die Innenstädte als Einzelhandelsstandorte nachhaltig zu sichern und zu stärken.

Anschließend stellten sich in kurzen Vorstellungsrunden sechs innovative Unternehmen vor und wurden nach genauer Inaugenscheinnahme vom Publikum beurteilt. So kreuzten die Besucher an, ob der kreative Ansatz überzeugend oder eher unklar war, ob der persönliche Nutzen der vorgestellten Innovation hoch oder eher gering ist und ob das Produkt leicht oder schwer zu vermarkten ist.

Zwei Sieger waren punktgleich vorne

Am besten schnitten dabei die beiden Startups „Spotilike“ mit seiner Smartphone-App für lokale Werbung und „deinSchrank.de“ mit maßgeschneiderten Stauraumlösungen ab, die sich punktgleich den ersten Platz teilten. Dahinter reihten sich die „Weiße Biotechnologie“ mit einem Deo ein, das nicht auf der Haut, sondern auf die Textilien gesprüht wird, sowie ein nachhaltiger und inklusiver Mini-Indoor-Spielplatz, das hochwertige „Mondberge-Magazin“ für Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie das Unternehmen „Oxycantha“, das eine Flüssigkeit entwickelt, die Sauerstoff aus der Luft aufnehmen, aufkonzentrieren und nach Bedarf wieder abgeben kann. Außer Konkurrenz war auch noch eine Schülergruppe aus der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule der Stadt Bonn in Bad Godesberg mit von der Partie mit ihren selbst entwickelten „Doppelball“, der in der Entwickler-AG der Klassen fünf und sechs erdacht und hergestellt worden war. Es handelt sich um ein Sportgerät, das aus zwei Tennisbällen besteht, die von einem Rohr aus Kunststoff miteinander verbunden werden. Laura Hecken (11), Konrad Schwarz (10) und Oskar Stuch (12) präsentierten das Projekt mit dem dazu entwickelten Spiel „Ditschball“, ein Zuwerfspiel mit Feld und Netz und mit ähnlichen Regeln wie beim Badminton oder Tischtennis. Dabei muss der Doppelball zuerst auf der eigenen Spielfeldhälfte auftreffen und dann das Netz überqueren.

JOST

Sechs innovative Unternehmen und eine Schülergruppe aus Bad Godesberg stellten sich der Beurteilung des Publikums bei der ersten Rheinbacher Ideenbörse im Gründer- und Technologiezentrum.Foto: JOST Foto: Petra Reuter

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Anzeige Uhren Vintage
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen in Heimersheim
Maifest in Gönnersdorf
Gesundheit im Blick Lahnstein
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
66

Andernach. Die Stadt Andernach beteiligt sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Mähfreier Mai“ und setzt damit ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und naturnahe Stadtentwicklung. Gleichzeitig verfolgt die Stadt einen ganzheitlichen Ansatz in der Grünflächenpflege.

Weiterlesen

Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
81

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nadine Kreuser.  Foto: privat
12

In Ahrweiler gehört es fest dazu: das Maibaumstellen. Gemeinsam werden die großen geschmückten Bäume aufgerichtet – mit viel Vorbereitung, Muskelkraft und Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig sieht man in diesen Tagen vor vielen Häusern kleinere Maibäume stehen. Sie werden meist ganz persönlich aufgestellt: als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit oder einfach, um einem Menschen zu zeigen: Ich denke an dich.

Weiterlesen

Symbolbild.
28

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Gesundheit im Blick
Heizölanzeige
Anzeige Jaadeporz 2026
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen Heimersheim
Maifest in Gönnersdorf
Maifest Gönnersdorf
Gesundheit im Blick // Anzeige Kinder
Minijob
Gesundheit im Blick
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Verwaltung Immobilien
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr