Allgemeine Berichte | 02.02.2022

Verteidigungsministerin Lambrecht besucht das Zentrum Innere Führung

„Das ZInFü verfügt über eine feine und weitreichende Sensorik“

Anschaulich: Bundesministerin Lambrecht informierte sich über das weitreichende Angebot des ZInFü. Foto: Bundeswehr/Hunold

Koblenz. Was bewegt die Soldatinnen und Soldaten, wie wirken gesellschaftliche Entwicklungen in die Bundeswehr und wie sollten oder müssen sich die Streitkräfte gegebenenfalls daran anpassen? Themen und Stimmungen in der Truppe aufnehmen, Schlüsse daraus ziehen und damit die Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten weiterentwickeln – so versteht Generalmajor André Bodemann, Kommandeur des Zentrums Innere Führung (ZInFü) in Koblenz die Aufgabe seiner Dienststelle. Heute konnte er Verteidigungsministerin Christine Lambrecht zu ihrem Antrittsbesuch in Koblenz begrüßen.

Generalmajor Bodemann präsentierte der Ministerin gemeinsam mit seinem Stellvertreter, der zugleich auch der Beauftragte des Generalinspekteurs für Erziehung und Ausbildung ist, die Aufgaben des Zentrums sowie aktuelle Inhalte, die derzeit am ZInFü im Fokus stehen. Im Anschluss stellten die Leiter der Abteilungen und Bereiche im Rahmen des so genannten „Gallery Walks“, einer dynamischen und praxisnahen Präsentationsform, ihre jeweiligen Aufgaben und die aktuellen sowie künftigen Handlungsfelder des ZInFü vor. Am Beispiel der aus Sicht des ZInFü derzeit besonders wichtigen Themen „Extremismusprävention“, „Führen, Entscheiden, Verantworten - Umgang mit Fehlern“ oder auch „die Bedeutung soldatischer Erziehung“ erhielt die Ministerin Einblicke in die Arbeitsweise und Aufgabenvielfalt des Zentrums.

Den Abschluss des Besuchs bildete eine Gesprächsrunde mit Angehörigen des ZInFü und Lehrgangsteilnehmenden, bei der die Ministerin sich einen unmittelbaren Eindruck verschaffen und mit den Männern und Frauen ganz persönlich über verschiedene Themen diskutieren konnte.

„Die Absicht, die Innere Führung zu stärken sowie Maßnahmen der politischen Bildung zeitgemäß zu gestalten und auszubauen, ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung bekräftigt worden. Mein heutiger Besuch am Zentrum Innere Führung hat mir sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, wie wichtig die Innere Führung als unsere Führungs- und Organisationskultur für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr ist und was das ZInFü in diesem Zusammenhang leisten kann“, sagte Bundesministerin Lambrecht am Rande Ihres Besuches. „Das ZInFü verfügt über eine feine und weitreichende Sensorik. Man bekommt hier in Koblenz rasch mit, was die Truppe bewegt und wann es Handlungsbedarf gibt, auf bestimmte Themen aktiv einzugehen“, ergänzte die Ministerin.

Für ihren Besuch am ZInFü nahm sich die Ministerin reichlich Zeit. „Für uns ist es eine große Ehre und auch eine Anerkennung unserer Arbeit, dass die Bundesministerin so früh nach Ihrem Dienstantritt zu uns nach Koblenz gekommen ist. Wir wollten dabei aufzeigen, wie wir die Arbeit der Ministerin unterstützen und die Truppe unmittelbar erreichen können“, fasst Generalmajor Bodemann den Besuch zusammen.

Pressemitteilung des ZInFü

Anschaulich: Bundesministerin Lambrecht informierte sich über das weitreichende Angebot des ZInFü. Foto: Bundeswehr/Hunold

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Kommentare
02.02.202213:14 Uhr
juergen mueller

ZinFü verfügt über das, was der Politik fehlt - über eine feine und weitreichende Sensorik, weil sie alleine führt - entscheidet, aber nicht verantwortlich steht im Umgang mit Fehlern, die diese dann ausbaden dürfen, die nichts dafür können, weil man sie nicht um ihre Meinung gefragt hat.
Es ist schon erstaunlich, zu welcher Erkenntnis Politiker manchmal in Bezug auf andere kommen ohne diese bei sich selbst zu finden.

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