Allgemeine Berichte | 13.06.2013

Neue Einrichtung in der BBS für die Ausbildung der Friseure

Das geht nur gemeinsam

Bei der Prüfung der Haarkünstler werden die neuen Stühle und Spiegel gleich benutzt

Auf neuen Stühlen vor blitzblanken Spiegeln lässt sich gleich besser ausbilden und lernen. WM

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eigentlich wurde es Zeit, dass die Friseurinnung und die Berufsbildende Schule (BBS) in Bad Neuenahr einen neuen Salon bekamen. Denn der Alte war immerhin schon mehr als 30 Jahre alt. Nun stehen in dem Ausbildungs- und Prüfungsraum der Berufsschule nagelneue Stühle und hängen blitzblanke Spiegel, die bei der jüngsten Prüfung der Friseure gleich benutzt wurden. Kurt Schumacher, der Lehrlingswart der Kreis-Friseur-Innung, hatte mit Obermeisterin Anne Söth und Kreishandwerksmeister Frank Wershofen befreundete Unternehmen angesprochen und waren auf Gegenliebe gestoßen bei der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel sowie den Firmen Goldwell und Hair-Beauty. Zehn neue Spezialstühle und Spiegel geben dem Ausbildungsraum nun ein neues Flair. Schulleiter Hans-Werner Rieck freute sich über die neue Ausstattung des Raumes und betonte, nun könne noch besser der handwerksorientierte Unterricht durchgeführt werden. Wie gut die aktuellen Stühle bei den Friseuren ankommen, bewiesen die Auszubildenden bei ihrer Prüfung. Es ging flott und mit gekonnten Schnitten zu, während sich die Offiziellen davon überzeugen konnten, dass die fünfstellige Summe und die Eigenleistungen der Friseure gut investiert sind.

„Wir brauchen die Hilfe von Sponsoren, um solche Verbesserungen der Ausbildung anbieten zu können“, äußerten sich alle Gäste in der BBS. Neben Kurt Schumacher, Hans-Werner Rieck und Frank Wershofen machten sich Prokurist Adolf Hambach von der Volksbank, Verkaufsleiter Thorsten Knögel von Goldwell und Olaf Radomski von Hair-Beauty ein Bild davon, dass sich die Investition gelohnt hat. Auch die Berufsbildende Schule sei in Zeiten leerer kommunaler Kassen auf solche Spenden angewiesen, um die Ausbildungen immer auf dem aktuellen Stand zu halten, sprach Hans-Werner Rieck die Engpässe in öffentlichen Einrichtungen an. Schließlich bilde die vom Kreis getragene BBS in vielen Fachrichtungen aus, da seien die Friseure nur ein Handwerk von vielen. „Wir wollen die jungen Menschen anforderungsgerecht ausbilden und dazu auch moderne Ausstattung zur Verfügung stellen.“ Da hilft auch gerne Kreishandwerksmeister Frank Wershofen mit, sagte er noch einmal zu: „Wir wollen das Handwerk gerade in den Schulen bekannter machen. Dazu gehen wir auch dorthin und zeigen, was wir machen, welche Chancen das Handwerk bietet, wie vielseitig es ist.“

Auf neuen Stühlen vor blitzblanken Spiegeln lässt sich gleich besser ausbilden und lernen. Foto: WM

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