Allgemeine Berichte | 07.12.2016

Tierschutz Siebengebirge: Aufklärung tut Not!

Das geht unter die Haut – Pelz und Daunen gehören den Tieren

Die Gänse sterben qualvoll. privat

Bad Honnef. Pelz- und Daunen-Produkte sind beliebter denn je und die vom Käufer oder Träger vorgeschobene Unwissenheit schützt hier nicht vor der Tatsache, dass durch den Kauf eines jeden Pelz-Produktes bis zu einem Dutzend Tiere qualvoll sterben mussten. An dieser Stelle möchte der Tierschutz Siebengebirge an jeden Verbraucher appellieren, Echtpelz und Daunen aus Überzeugung nicht zu kaufen. Es ist vollkommen unerheblich, woher ein Pelz- oder Daunen-Produkt stammt: Immer steht eine unvorstellbare Leidensgeschichte dahinter. Weltweit werden ca. 3,5 Millionen Tiere auf Pelztier-Farmen gezüchtet und aufgezogen. Sie fristen ihr erbärmliches Dasein meist in kleinen Drahtkäfigen. Das kurze, erbärmliche Dasein der Tiere besteht aus Stress, Angst, Krankheiten, Parasitenbefall sowie seelischen und körperlichen Qualen. Am Ende dieser grauenhaften Haltung steht zum Beispiel der langsame Erstickungstod mit Muskellähmung und Krämpfen durch Strychnin Vergiftung, das Vergasen in der Dekompressionskammer oder aber wie bei den Füchsen, mit einer Klammer um den Mund gelegt und gleichzeitig einen Stab in den Anus geschoben, der das Tier dann mit einem Stromstoß töten soll. Viele Tiere sind noch gar nicht tot, wenn sie bei vollem Bewusstsein enthäutet werden.

Bei den Gänsen- und Enten-Daunen stammen die Federn fast ausschließlich aus osteuropäischen Staaten, wo Gänse und Enten auf großen Farmen zu Produktionszwecken gehalten werden.

Für die Gewinnung der Daunenfedern werden den Tieren von Hand oder aber maschinell die Federn ausgerissen, wobei es immer wieder zu blutigen Verletzungen der Haut, Bein- und Flügelbrüchen kommt. Viele der geschundenen Tiere sterben an ihren Verletzungen oder aufgrund des erlittenen Schocks. Eine tiergerechte Form des Lebensrupfens gibt es nicht, deshalb sollte jeder auf den Kauf von Daunenprodukten verzichten und stattdessen eine alternative, wärmende Qualität für sich bevorzugen.

Kein Mensch kann Pelz- oder Daunen-Produkte mit einem guten Gewissen tragen. Mittlerweile gibt es die schönsten Web- und Kunst-Pelze, für die kein Tier qualvoll leben und sterben musste. Und nur diese Produkte kann man stolz und ohne Scharm tragen.

Wir leben im 21. Jahrhundert und können über Grausamkeit, Ignoranz, angebliche Unwissenheit auf der einen und Mitgefühl, Aufklärung, Protest auf der anderen Seite selbst entscheiden. Die Tiere jedoch, deren Haut wir tragen, können dies nicht ...

Detailliertes Aufklärungs-Material, darunter Bild- und Video-Archive, gibt es im Internet auf www.pelzinfo.de oder www.peta.de.

Die Gänse sterben qualvoll. Foto: privat

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Kommentare
08.12.201607:57 Uhr
Antonietta

Für Daunen werden Gänse in China, Ungarn oder Polen lebendig gerupft. Bis zu viermal im Jahr müssen die Tiere diese Tortur erleiden bis der Schlachter nach wenigen Monaten ihre Kehle aufschneidet. Die blutigen Daunen stecken in Jacken, Bettdecken oder Schlafsäcken und stammen teils aus ebenso tierquälerischen Stopfleberbetrieben.

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