40. Kirschbaumfest in Oberlützingen

„De Kirschbäumer“ feierten runden Geburtstag mit einer Dorf-Olympiade

14.08.2018 - 10:08

Burgbrohl-Lützingen. Nunmehr bereits zum 40. Mal feierten „de Kirschbäumer“ im Burgbrohler Ortsteil Oberlützingen am vergangenen Wochenende das über die Region hinaus bekannte Kirschbaumfest. Dabei begleitete herrliches Sommerwetter das vom Organisations-Team (Sarah Dietz, Jens Distelrath, Mario van Elkan und Kim Theurer) bestens vorbereitete Programm, das für Jedermann beste Unterhaltung bot und das bei den Gästen sehr gut ankam. Auch in diesem Jahr durfte man sich über einen sehr guten Besuch der Veranstaltung freuen.

Freitags begannen „de Kirschbäumer“ ihr beliebtes Straßenfest mit einer 80er/90er-Party mit Vulkan-Bier vom Fass und Leckereien vom Schwenkgrill. Das tolle Sommerwetter sorgte dafür, das bis weit in die Nacht gefeiert wurde und so bereits beim Start in das Festwochenende gute Laune und allerbeste Stimmung vorherrschte. Damit war der Start in das Kirschbaumfestwochenende geglückt.


Kinder stellten samstags ihre Geschicklichkeit unter Beweis


Die Fortsetzung folgte am Samstagnachmittag. Ab 16 Uhr sorgte zunächst eine Kinderolympiade bei den Kindern für Unterhaltung. Hier mussten die Teams ihre Geschicklichkeit bei verschiedenen Spielen beweisen. Die Teilnehmer hatten viel Spaß hierbei. Ab 20 Uhr sorgte die Gruppe „Rio5“ mit ihrer Live-Musik für gute Laune und die Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen. Der gute Besuch, die gute Stimmung und die laue Sommernacht sorgten dafür, dass auch an diesem Abend die Nacht zum Tag wurde.

Den Sonntag eröffnete man ab 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen. Auch das herrliche Wetter sorgte dafür, dass schon bald besonders die Plätze unter den Sonnenschirmen sehr gefragt waren und erneut viele Gäste das Kirschbaumfest besuchten. Am Nachmittag wartete wieder ein großes Kuchenbüffet auf die Gäste, das von den Anliegern der Straße „An den Kirschbäumen“ sowie von Bewohnern aus dem gesamten Ort gestiftet war. Viele Besucher des Festes nahmen die Gelegenheit wahr, um bei Kaffee und Kuchen ein paar angenehme Stunden in geselliger Runde zu verbringen. Da freuten sich nicht nur die Einwohner von Oberlützingen, sondern auch viele Gäste aus den Nachbarorten waren hier anzutreffen, um mit den „Kirschbäumern“ zu feiern.


Sonntagsnachmittag startete die Dorfolympiade


Kurz nach 16 Uhr startete dann die mit Spannung erwartete Dorfolympiade. Sie sorgte für viel Spaß und Unterhaltung. Bei den unterhaltsamen Wettbewerben konnten die erst-platzierten Mannschaften „wertvolle Preise“ gewinnen (100 Euro, 20 und 10 Liter Vulkan-Bräu). Mitorganisator Jens Distelrath konnte insgesamt sechs zum fairen Wettstreit um die Siegprämien begrüßen: KG Niederlützingen, Jumping Fitness Girls, Team Unterlützingen, Scheiterhaufen, Tanzgruppe Lützinck und „Die schrillen Vier auf Achse“.

Gekämpft wurde in den Disziplinen „Ice-Tasting“, „Blecheimer“, „Scherenhände“, „Hochstapler“ und „Bierbank“. Moderator Jens Distelrath konnte tolle Spiele präsentieren, bei denen die Mannschaften zu wahren „Höchstleistungen“ angespornt wurden.

Beim „Ice-Tasting“ galt es „Inhaltsstoffe“ eine Getränkes zu erraten. Beim „Blecheimer“ mussten jeweils fünf Golfbälle in einen Eimer geworfen werden und dort verbleiben. Beim Spiel „Scherenhände“ war Geschicklichkeit im Umgang mit der Schere gefragt. Beim „Hochstapler“ musste innerhalb von 90 Sekunden ein möglichst hoher Turm aus Kartons aufgeschichtet werden und bei der „Bierbank“ waren Geschicklichkeit, Wendigkeit und Kraft der Teilnehmer gefragt, die innerhalb einer Minute möglichst viele Rollen um die Bierbank durchführen mussten, ohne dabei den Boden zu berühren.

Nach der Addition der erreichten Punkte ergab sich schließlich nachstehende Reihenfolge: 1. KG Niederlützingen, 2. Team Scheiterhaufen, 3. Tanzgruppe Lützinck, 4. Die schrillen Vier auf Achse, 5. Jumping Fitness Girls und 6. Team Unterlützingen

Unter dem großen Jubel der Fans konnte das Team der KG Niederlützingen schließlich bei der Siegerehrung den 1. Preis (100 Euro) entgegennehmen.


Fotoausstellung und Tombola rundeten das Programm ab


Mit einer großen Fotoausstellung, die die Geschichte des Kirschbaumfestes wiedergab, konnten sich die Gäste an allen Tagen über die Entstehung und die Entwicklung des Kirschbaumfestes informieren. Oft hörte man hierbei die Worte: „Weißt Du noch?“

Traditionell endete auch in diesem Jahr das Kirschbaumfest am Abend mit einer großen Verlosung, bei der schöne Preise auf die Gewinner warteten. Über den Hauptpreis, einen Reisegutschein, durfte sich Moritz Freudenberg freuen.

Die nachstehenden, bisher nicht abgeholten Gewinne können bei Jens Distelrath, An den Kirschbäumen 8, Tel. (01 77) 51 43 172, abgeholt werden: Gewinnlos (Grün) 014, 040, 104, 490, 584, 623, 727, 851, 939; Gewinnlos (Rosa): 666, 759; Gewinnlos (Blau): 143, 144, 235, 427, 504, 838; Gewinnlos (Gelb): 017, 037, 351, 459, 523, 533, 586, 618, 721, 797 und 919.

Schließlich konnten die Veranstalter ein äußerst zufriedenes Fazit ziehen. Ihr Lob galt allen Helfern, Kuchenspendern und Sponsoren, ohne die das Fest in dieser Form nicht stattfinden könnte. Aber auch den Anliegern lobte man, die während des Festes mit Beeinträchtigungen leben mussten. Der Erlös soll auch in diesem Jahr wieder der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen. WK

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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