Trägerverein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Dedenbach e. V.
Dedenbacher spenden an das stationäre Hospiz
Ein Scheck in Höhe von 840 Euro wurden an das Hospiz in Bad Neuenahr übergeben
Dedenbach. Im November spendete der Trägerverein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Dedenbach e. V. rund um den Vorsitzenden Michael Burger einen großzügigen Betrag von knapp 840 Euro an das Hospiz im Ahrtal. Es ist schon etwas Besonderes, was sich der Trägerverein vor knapp 2,5 Jahren hat einfallen lassen: Jeden Freitag findet in der Eifelgoldhalle ein offener Treff für alle Bürger statt, an dem sie sich austauschen, zusammen feiern, spielen oder Fußball schauen können.
Die Idee hierzu wurde geboren, als die einzige Gastwirtschaft des Dorfes schließen musste. „Unserem Ort und den Bürgern fehlte mit dem Wegfall der Gastwirtschaft ein Treffpunkt“ so Michael Burger, Vorsitzender des 25-kopfstarken Vereins. „Da kam uns nach langen Gesprächen mit unserem damaligen Bürgermeister (Joachim Schneider) die Idee, eben diesen Treffpunkt in der Eifelgoldhalle zu integrieren. Eine neue Theke wurde angeschafft, der Verein gegründet, Mitglieder angeworben und Dienste verteilt.“
Überschüssiger Umsatz wird am Jahresende gespendet
Die Helfer agieren rein ehrenamtlich. Die Einnahmen, die der Verein hat, werden nur für notwendige Anschaffungen genutzt, der Umsatz, der am Ende des Jahres überschüssig ist, wird jedes Jahr zu 50 Prozent an die Gemeinde Dedenbach und zu 50 Prozent an gemeinnützige Organisationen gespendet. So wurde in der Mitgliederversammlung Anfang des Jahres beschlossen, dass ein Teil der Einnahmen des Jahres 2018 an das stationäre Hospiz in Bad Neuenahr gespendet werden. „Auf das Hospiz sind wir gekommen, weil wir leider selber eines unserer Mitglieder an den Krebs verloren haben und wissen, wie wichtig die hospizliche Arbeit ist,“ so Kassierer Helmut Breitbach.
Yasmin Brost, Hospiz- und Pflegedienstleitung, nahm die Spende dankend in Empfang und berichtete im Anschluss noch vom Leben und Arbeiten im Hospiz. Ziel der stationären Hospizversorgung ist es, eine palliativ-pflegerische Versorgung anzubieten, welche die Lebensqualität des sterbenden Menschen verbessert und seine Würde nicht antastet. Die Kranken- und Pflegekassen finanzieren nur einen Teil der entstehenden Kosten. Aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe muss das Hospiz mindestens fünf Prozent aller Kosten selber mit Spendenmitteln aufbringen. Die Spende des Vereins trägt somit dazu bei, dass das Hospiz weiterhin ein Ort der Ruhe und der Geborgenheit für dessen Gäste und ihre An- und Zugehörigen sein kann.
Pressemitteilung
Hospiz-Verein Rhein-Ahr e. V.
