Allgemeine Berichte | 26.10.2023

Schönstatt-Tag – Tag des Gebetes und der Glaubensgemeinschaft

„Dein Geschenk für die Menschen“

Weihbischof Robert Brahm in Schönstatt. Fotos: M. Cacilda Becker

Vallendar. Unter dem Thema „Dein Geschenk an die Menschen“ wurde der 109. Gründungstag der internationalen Schönstatt-Bewegung gefeiert. Weihbischof Robert Brahm, Trier, der am Vormittag den Festgottesdienst in der Pilgerkirche zelebrierte, begrüßte die rund 450 Pilgerinnen und Pilger, die sich in politisch unruhigen Zeiten und angesichts vieler Katastrophen in der Welt auf den Weg gemacht haben: „Sie haben sich bewusst auf den Weg nach Schönstatt gemacht. Es ist ein Weg des Friedens“, so der Weihbischof. „Hier können wir die Anliegen der Welt und unsere persönlichen Anliegen vor Gott bringen. Neben vielen Einzelpilgern u.a. aus Indien, Afrika, Lateinamerika und Luxemburg konnten auch Busgruppen aus den Diözesen Fulda, Rottenburg-Stuttgart und Limburg zur Feier des „Schönstatt-Tages“ begrüßt werden.

Fluchtwege - Pilgerwege - Friedensweeg

Weihbischof Robert Brahm, der zusammen mit Bischof Bernard Marie Fansaka Biniama aus der Demokratischen Republik Kongo und weiteren Priestern aus verschiedenen Schönstatt-Gemeinschaften den Festgottesdienst zelebrierte, charakterisierte in seiner Predigt die gegenwärtige Zeit als eine Zeit, in der viele Menschen unterwegs sind: „auf Fluchtwegen mit viel Not und Entbehrung“. Die Welt sei in Bewegung wie nie zuvor. Der Weg der Pilger heute nach Schönstatt, der ein „Weg des Friedens“ sei, werde in der Weltöffentlichkeit vielleicht wenig beachtet. Dennoch sei es wichtig, in diesen Tagen als Pilgerinnen und Pilger unterwegs zu sein und als glaubende und betende Gemeinschaft nicht nur die persönlichen Sorgen, sondern besonders auch die Katastrophenmeldungen aus dem Heiligen Land vor Gott zu bringen. Viele Menschen hätten sich im Laufe der Jahrhunderte Maria anvertraut. Wenn Menschen mit Maria unterwegs seien, dann sei das auch die Suche nach einem mütterlichen, verständnisvollen und barmherzigen Gott. „Der Gott Mariens ist ein mitfühlender Gott, kein Big Brother, sondern einer, der von uns weiß. Diesem Gott können wir uns anvertrauen“. Das Bündnis mit Maria, das Liebesbündnis, habe seine tiefe Wurzel im Vertrauen darauf, dass der gute Vatergott „aufmerksam und einfühlsam“ sei.

Dank für vielfältiges Leben ums Urheiligtum

Nach einem bunten Alternativprogramm für die anwesenden Pilger in der Mittagspause mit Informationen zum Liebesbündnis und zu Schönstatt, Rosenkranzgebet, Beichtgelegenheit und Einzelsegnung begann die Bündnisstunde in der Pilgerkirche. Sie stand zunächst im Zeichen der Erinnerung an den Weltjugendtag in Lissabon, der unter dem Thema „Maria stand auf und machte sich eilends auf den Weg“ im Sommer dieses Jahres stattgefunden hatte. Damit verbunden war die Erinnerung an die Gründungsgeschichte der Schönstatt-Bewegung in Portugal im Jahr 1960. Nach einer gemeinsamen Prozession zur Gnadenkapelle fand die Bündnisstunde ihren Höhepunkt in der Erneuerung des Liebesbündnisses. In dieser Feier wurde auch besonders dafür gedankt, dass die Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner bei ihrem Treffen in Friedberg am 22. Mai 2013, also vor 10 Jahren, beschlossen hatte, der Schönstatt-Bewegung zum 100-jährigen Jubiläum 2014 die Wallfahrtskapelle in Vallendar-Schönstatt und den angrenzenden Pilgerplatz zu schenken. In der Feier kam der Dank zum Ausdruck für das vielfältige Leben, das sich seither um das Urheiligtum entfaltet hat, und für den Segen, der an diesem Ort spürbar ist. BA

Gebet an der Gnadenkapelle.

Gebet an der Gnadenkapelle.

Weihbischof Robert Brahm in Schönstatt. Fotos: M. Cacilda Becker

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