Jobbörse an der Realschule Plus in Dierdorf
Dem Nachwuchs vorgestellt
Firmen aus der Umgebung präsentierten sich und ihre Ausbildungsberufe den Schülerinnen und Schülern
Dierdorf. Für die Schüler der Klassenstufen neun und zehn der Realschule Plus in Dierdorf wird es so langsam ernst. Sie müssen sich in naher Zukunft entscheiden, welchen Beruf sie ergreifen wollen und sich dann auch bewerben. Hilfe bei der Entscheidungsfindung sollte die Jobbörse geben, bei der sich in erster Linie die Unternehmen aus der Umgebung vorstellten und natürlich auch die Fragen der Schüler geduldig beantworteten.
Dazu gab es, soweit es möglich war, natürlich für die Schüler auch Kostproben und Infomaterial zu Arbeit und Ausbildung. Auch Bürgermeister Horst Rasbach war vorbeigekommen und unterhielt sich mit den Gästen und Besuchern.
Die Möglichkeiten der Ausbildung mit dem Abschluss der Sekundarstufe I sind vielfältig und gute Handwerker und Fachkräfte im Einzelhandel, Büro oder auch im sozialen Bereich sind so gefragt wie nie zuvor, da es aktuell bereits einen akuten Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt gibt. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit einer Ausbildung im Handwerk: Dazu gehören Bäcker, Installateure oder auch Industriemechaniker. Und eins ist klar, die Ausbildungsberufe heutzutage sind anspruchsvoll und bieten auch langfristig gute Perspektiven sich persönlich weiterzuentwickeln und auch ohne Abitur eine Karriere als Techniker oder Meister zu machen.
Aber auch wer sich nicht zu einer handwerklichen oder technischen Ausbildung berufen fühlt, für den gibt es attraktive Alternativen. Berufe im sozialen Bereich wie zum Beispiel bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger oder Sozialassistenten sind eine ausgesprochen befriedigende Tätigkeit und wer sich nicht sicher ist, ob es das richtige für ihn ist, der kann das im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes ausprobieren.
Und wer sich für eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich interessiert, für den gibt es zum Beispiel den Beruf des Steuerfachangestellten, der eine gute Basis für ein späteres Weiterkommen bietet und auch schon für manchen die Grundlage zum BWL-Studium gebildet hat. Wem Steuern zu trocken sind, der kann auch den Beruf des/der Kaufmanns/Kauffrau für Büromanagement wählen, der ebenfalls eine gute Grundlage für eine spätere Karriere als Betriebswirt, Fachwirt oder auch Bilanzbuchhalter bildet. Auch hier kann sich ein BWL-Studium anschließen.
Diese und viele Informationen mehr erhielten die Schüler und Schülerinnen im Rahmen der Jobbörse und sie gingen mit einer Menge Input und neuen Eindrücken nach Hause.
