Zum Empfang überfielen Bendorfer Möhnen den Bürgermeister
Dem Stadtchef die Krawatte abgeschnitten
Bendorf. „Su simmer all he hinjekumme...“ sang der Bendorfer Bürgermeister Christoph Mohr im Ratssaal. Und Recht hatte er, denn beim Empfang der Möhnen waren fast alle närrischen Frauen der drei Vereine der Einladung des Stadtchefs gefolgt.
Und da Weiberfastnacht war, überfielen die Möhnen den Bürgermeister in seinem Amtszimmer und schnitten ihm traditionell die Krawatte ab.
Das nahm Christoph Mohr mit Humor gab aber dann im Ratssaal zu: „Es ist für mich jedes Jahr ein Abenteuer eine Krawatte zu finden, bei der war es vergangene Nacht 1 Uhr.“
Er hob hervor, dass er sich freut, dass die schöne Tradition aufrechterhalten wird: „Ich habe den Eindruck, es werden jedes Jahr mehr Aktive.“ Und statt lange zu reden sang er lieber das in die jetzige Zeit passende Bläck-Fööss-Lied „Der Stammbaum“.
Die Obermöhnen Sabine Stiller aus Stromberg, Claudia Kux Ewig Jung Sayn und Annika Müller aus Mühlhofen dankten der Stadt für den tollen Empfang und mit dreimal „Meck meck“, „SäBaLä“ und „Helau“ begann dann der gemütliche Teil. HEP
Viele närrische Frauen kamen zum Möhnenempfang in den Bendorfer Ratssaal.
Im Amtszimmer des Bürgermeisters freuten sich die drei Bendorfer Obermöhnen über ihre Trophäen von abgeschnittenen Krawatten.
Beim Möhnenempfang sang Bürgermeister Christoph Mohr das Black Fööss Lied „Der Stammbaum“. Fotos: HEP