Spannende Ausstellung im Heimatmuseum Güls
Dem Wolf auf der Spur
Bis zum 1. November
Güls. Wie kam die Gülser Wolfskaulstraße zu ihrem Namen, was hatte Pastor Kesten mit der Wasserscheu zu tun, warum verschwand der Wolf aus Deutschland und kehrt er tatsächlich zurück? Nicht nur mit diesen Fragen beschäftigt sich das Heimatmuseum in Güls in seiner aktuellen Ausstellung. So gab es in der Wolfskaulstraße nicht nur ein kleines Theater, auch die Römer hinterließen dort ihre Spuren. Ebenso blickt das HMG auf den „rasenden Wolf“, der 1815 sein Unwesen in Güls trieb und der in faszinierenden Dokumenten der Zeit eine Spur hinterlassen hat. Und nicht zuletzt folgt das HMG ganz aktuell mit der umfangreichen Wanderausstellung „Die Rückkehr der Wölfe – Geschichte und Gegenwart“ den Spuren der einwandernden Wölfe in Rheinland-Pfalz. Inzwischen gibt es hier die ersten heimischen Exemplare. Die Schau, die von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Hunsrück-Museum Simmern und dem Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim entwickelt wurde, beleuchtet naturkundliche und kulturgeschichtliche Aspekte und die aktuelle Situation. Ein echter Wolf freut sich mit dem HMG-Team auf seine Gäste und wünscht allen einen spannenden Museumsbesuch. Dies gilt vor allem auch für die ganz jungen Besucher, für die eigens eine Rallye eingerichtet wurde, um auf Wolfsspuren die Ausstellung erkunden zu können.
Öffnungszeit
Die Ausstellung ist an Sonntagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet und läuft bis 1. November 2020.
Ein besonderer Service in Corona-Zeiten: Umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 sind im HMG getroffen worden, denn die Gesundheit und das Wohlergehen der Besucherinnen und Besucher haben höchste Priorität. Alle, die trotz der Schutzmaßnahmen noch zögern, das Museum an Sonntagen zu besuchen, können einen individuellen Besuchstermin vereinbaren:
Einfach beim Ortsvorsteherbüro anrufen 02 61/4 22 41 oder an heimatmuseum.guels@gmx.de mailen. Und das HMG-Team schließt - gerne auch für Gruppen - zum Wunschtermin die Museumstüren auf.
Das Rotkäppchen aus dem Märchen. Foto: Klaus Fassbender
