Mesenich fest in Narrenhand
Dem großen Steinkopf wurde eine Narrenkappe aufgesetzt
Mesenich. In Mesenich fand eine ganz besondere Aktion des Karnevalsvereins statt. Bereits im Jahr 2015 hatte man auf dem Karnevalsorden den großen Steinkopf vom Mesenicher Kulturweg mit einer Narrenkappe abgebildet. Dieses Bild, das elektronisch bearbeitet wurde, fand großen Zuspruch bei den Narren aus Mesenich und man bekam die Idee, dem Kopf eine echte Kappe aufzusetzen.
Immer wieder wurde diskutiert und geplant, aber es dauerte bis 2019 und brauchte das Engagement eines rüstigen Mesenichers, bis man endlich eine passende Idee hatte und diese umgesetzt werden konnte. Ein Unternehmen aus Poltersdorf hat die neue Kopfbedeckung aus Plane genäht und der Ideengeber aus Mesenich hat sie noch mit Details verfeinert.
Bei bestem Wetter trafen sich das Dreigestirn mit Prinz Christoph II., Bauer Dirk und Jungfrau Alexa, das Kinderprinzenpaar Kilian I. und Lara I. der Vorstand des MKV und andere Aktive auf dem Mesenicher Kulturweg.
Nach einigem Hin und Her passte die Narrenkappe sehr gut auf den Kopf und konnte befestigt werden.
So konnte Präsident Fritz Servaty voll Stolz die Kappe den Anwesenden vorstellen und damit symbolisch die Regentschaft der Narren über Mesenich zeigen.
Der Steinkopf hat für die „Steinräuschskäpp“, wie die Mesenicher seit jeher genannt werden, eine besondere Bedeutung, da er natürlich einerseits den Vereinsname symbolisiert, anderseits gilt er für die Mitglieder auch als Erinnerung an einen besonders verdienten Vereinskameraden.
Anschließend wurden bei einigen Gläser Sekt und Wein noch Bilder mit den Tollitäten und dem Vorstand gemacht.
Höhepunkt der Session wird dann der Umzug am 3. März in den Straßen von Mesenich sein.
Der 2. Vorsitzende Christoph Andres neben dem Kopf, mit einer Narrrenkappe aus den 50er Jahren.
Der Orden von 2015
