Seminar in der Aula des Krankenhauses Maria Hilf
Demenz – eine Volkskrankheit?
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Zahl der demenziell Erkrankten steigt weltweit. Es wird damit gerechnet, dass im Jahr 2030 in Deutschland bis zu 2,2 Millionen dementiell veränderte Menschen leben werden. Aktuell leiden über eine Million Menschen in der Bundesrepublik an Demenz. Zunehmende Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit sind einige der Symptome. Die Betroffenen ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück, haben Konzentrationsschwächen und zeigen häufig Verhaltensauffälligkeiten. Die Diagnose Demenz ist oft ein tiefer Einschnitt für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Eine umfassende und verständliche Aufklärung kann helfen, sich auf die Erkrankung einzustellen. Deshalb führt das Geriatrische Zentrum im Kreis Ahrweiler in Kooperation mit dem Förderverein des Krankenhaus Maria Hilf ein Arzt-Patienten-Seminar zum Thema Demenz – eine Volkskrankheit? durch. Das Seminar findet statt am Dienstag, 12. Juli von 17 bis 19 Uhr in der Aula des Krankenhauses Maria Hilf. Dr. Thomas Lepping, der Chefarzt der Akutgeriatrie im Krankenhaus Maria Hilf, stellt das Krankheitsbild der Demenz und die diagnostischen Möglichkeiten vor. Welche Therapie möglich ist und ob jeder Einzelne etwas tun kann, um einer Demenz vorzubeugen, darüber informiert Dr. Martin Holl, der Chefarzt der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation Brohltal-Klinik St. Josef. Dr. Gerhard Kreuter, der Vorsitzende des Fördervereins des Krankenhauses Maria Hilf, berichtet über die präventive Wirkung einer regionalen Ernährung und eines moderaten Weingenusses. Nach den Vorträgen stehen die Experten zum Gespräch zur Verfügung und nehmen sich ausreichend Zeit, um Fragen zu beantworten. Die Teilnahme am Arzt-Patienten-Seminar Demenz – eine Volkskrankheit? ist kostenlos. Weitere Informationen und Termine auf der Homepage des Klinikums unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.
Pressemitteilung Marienhaus
Klinikum im Kreis Ahrweiler
