Allgemeine Berichte | 02.09.2016

Palliativstation des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen

„Den Tagen mehr Leben geben“

Beratung für Betroffene und deren Angehörige ab dem 7. September

Martina Steffens (links) und Claudia Sputh beantworten in geschützter Atmosphäre Fragen rund um die Palliativmedizin. privat

Remagen. Zur Vervollständigung des Beratungs-Angebotes der Palliativstation des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen wird am Mittwoch, 7. September erstmals eine kostenfreie Beratungssprechstunde angeboten. Die Beratungen finden jeden ersten Mittwoch im Monat von 16.30 bis 18 Uhr im Krankenhaus Maria Stern in Remagen statt. Hierbei können spezielle Themen besprochen werden, wie schwere Krankheitsfälle in der Familie und bei Freunden, Fragen zur Palliativmedizin, Palliativpflege und Behandlungsmöglichkeiten. Seit 18 Jahren gibt es am Krankenhaus Maria Stern die Palliativstation. 1998 mit fünf Betten eröffnet, wurde die Station 2013 erweitert und so werden heute bis zu sieben Patienten mit Tumorerkrankungen, unheilbaren neurologischen und internistischen Erkrankungen behandelt und begleitet.

Lebensqualität erhalten

Das Ziel der Palliativstation ist es, auftretende Symptome wie zum Beispiel Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Angst und vieles mehr, zu behandeln, zu beseitigen oder zu verbessern. Nicht die Verlängerung der Lebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, die Wünsche und Vorstellungen der Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung. Insbesondere auch die Begleitung der Zugehörigen während des Aufenthaltes und darüber hinaus auch in den Zeiten der Trauer.

Palliativmedizin bejaht das Leben und akzeptiert das Sterben. Sie lindert Leid und Schmerz. Sie unterstützt medizinisch, psychosozial und bei Bedarf auch spirituell. Wenn Heilung nicht mehr im Vordergrund steht, gibt es gerade jetzt ein umfassendes Therapie- und Unterstützungsangebot, das sowohl die medizinisch-ärztliche Behandlung wie Schmerztherapie umfasst und auch Physiotherapie, Musik- und Kunsttherapie beinhaltet. Claudia Sputh (Stationsleitung der Palliativstation) und Martina Steffens (stellvertretende Stationsleitung) begleiten Patienten, Betroffene und deren Zugehörige bei der Beratung. Die Beratung findet in geschützter Atmosphäre statt und die Teilnehmer werden persönlich im Eingangsbereich des Krankenhauses abgeholt. Die nächsten Termine sind am 5. Oktober, 2. November, 7. Dezember und 4. Januar 2017. Telefonische Terminvereinbarung sind möglich über das Sekretariat, Sabine Reintgen-Schäfer, Tel.: (0 26 42) 2 83 74, Montag bis Freitag, 12.30 bis 15.30 Uhr.

Pressemitteilung des

Verbundkrankenhauses

Linz-Remagen

Martina Steffens (links) und Claudia Sputh beantworten in geschützter Atmosphäre Fragen rund um die Palliativmedizin. Foto: privat

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