Allgemeine Berichte | 22.03.2018

Werner -Heisenberg-Gymnasium

Der Adler ist gelandet - Abiturienten feiern ökumenischen Gottesdienst

Neuwied. „Der Adler breitet seine Schwingen aus“ – unter diesem Motto feierten die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten am Freitag, den 16. März, ihren Abiturgottesdienst im Saal der Herrnhuter Brüdergemeine.

Nach achteinhalb Jahren Nistzeit am WHG, in denen sich die Schülerinnen und Schüler weiterentwickelt und dazu gelernt haben, von ihren Eltern unterstützt wurden und viele Lehrer ihre schützende Hand über sie gehalten haben, heißt es jetzt Abschied zu nehmen und „flügge“ zu werden.

Schulpfarrer Jörg Eckert, der den Gottesdienst zusammen mit Mitgliedern aus dem „Arbeitskreis Abiturgottesdienst“ sowie Dechant Thomas Darscheid leitete, lag es besonders am Herzen, in seiner Predigt die Entwicklungen und Veränderungen der Persönlichkeiten seiner Schüler hervorzuheben: In der Orientierungsstufe habe er sie als neugierige und begeisterungsfähige Menschen erlebt, die darauf drängten, Wissen vermittelt zu bekommen.

In der Mittelstufe unterstützte er das Heranreifen der selbstständig denkenden Persönlichkeiten seiner Schülerinnen und Schüler, das sich in der Auseinandersetzung und auch im gelegentlichen Widerspruch im Unterricht widerspiegelte.

In der Oberstufe fand dann die Begegnung auf Augenhöhe statt – gemeinsame Fragen zu stellen und darauf mögliche Antworten zu suchen, war ausdrückliches Ziel seines Unterrichts.

Die Predigt wies aber auch über den Augenblick hinaus: Denn jetzt, wo sich die Schülerinnen und Schüler mit der bisher größten Veränderung in ihrem Leben konfrontiert sehen, heißt es, Zuversicht und Gottvertrauen zu haben: „Wer die Hoffnung behält, wer Gott und dem Leben vertraut, der kann fliegen wie ein Adler, der läuft und wird nicht müde“ – so greift Pfarrer Eckert nochmals das Motto des Abiturjahrgangs auf. Dechant Darscheid erzählte die dazu passende Geschichte von einem verletzten Adlerjungen, der von einem Bauern gesund gepflegt wird – als dieser groß und flügge ist, bedarf es vieler Überredung, um ihn darin zu bestärken, die vertraute Geborgenheit des Bauernhofes zu verlassen.

Die zentrale Botschaft lautete: „Geh‘ deinen eigenen Weg und habe dabei Vertrauen, dass Gott dich stets auf deinem Weg begleitet.“

In den Fürbitten, die von drei Abiturienten vorgetragen wurden, dankten die Schüler für den vergangenen Beistand und baten gleichermaßen um Segen und Schutz für den vor ihnen und ihren Familien liegenden Neuanfang.

Umrahmt wurde die Feierstunde von zwei Chorstücken des Musikkurses sowie von mehreren Musikstücken von Dekanatskantor Peter Uhl und einer Band, die sich eigens für den Gottesdienst aus Eltern, Schülern und Freunden zusammengefunden hatte, sodass die Feierlichkeit zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Das irische Segenslied am Ende brachte schließlich zum Ausdruck, was alle dachten: „Möge die Straße uns zusammenführen – und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“

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