Zum ersten Mal unter neuer Leitung öffnete der Antikmarkt am vergangenen Wochenende seine Tore
Der Antikmarkt in Linz rüstet auf
Linz.Die Sonne scheint ein wenig durch die Wolken, als am vergangenen Samstag die Menschen an den Ständen des Antik-Marktes in Linz vorbeischlendern. Angeboten wurden die unterschiedlichsten Dinge. Alte Instrumente, Bücher, Jagdtrophäen oder Säbel. Aber auch Honig aus einem Familienbetrieb, Klangschalen aus Nepal oder antike Möbel. Unmöglich, das breite Angebot komplett zu erfassen. Die Stände zogen sich von der Robert Koch Schule über den Burgplatz bis ans Ende der Viadukte. Einige der Anwohner hatten ihre Gartentüren geöffnet und trödelten von ihrem Grundstück aus mit.
Käufer kommen sogar auch China, Polen und Russland
Bereits seit den 70er Jahren gehört der Markt zum festen Bestandteil des Linzer Frühlingsprogramms. Im Laufe der Jahre hatte er sich einen Ruf erarbeitet, der weit über die Grenzen hinausreichte. Menschen aus ganz Europa reisen an, um den ein oder anderen Schatz mit in die Heimat zu nehmen. Aber auch Händler finden immer wieder lohnende Waren. Sie stammen aus Polen, Russland, China und nehmen weite Wege auf sich, um günstige Schnäppchen zu ergattern, die sie selbst gut weiterverkaufen können. „Heute Morgen, waren sie wieder da“, berichtete ein Händler. „Besonders die Chinesen waren vertreten.“
Auf dem Antikmarkt gab es in diesem Mai einige Premieren. Die Organisation ging in die Hände von Bruno Deutzmann von Cölln Konzept über. Andrea Schmidt, deren Familie den Markt vor vielen Jahren ins Leben rief, verabschiedete sich damit von der Verantwortung für die Organisation der beliebten Linzer Institution. Die neuen Besen, die bei der Übernahme durch neues Führungspersonal bekanntlich so gut kehren, ließ Deutzmann jedoch zu Hause. Der erfahrene Veranstalter, schätzt die Tradition des Publikumsmagneten. „Warum ändern, was gut funktioniert“, sagt er. Einige Neuheiten gab es aber doch, die aber eher als neue Impulse denn als Änderung zu sehen war.
Kulinarische Angebote für Gäste direkt auf dem Markt
Neben den klassischen Ausstellern und Ausstellerinnen, die alle übernommen wurde, erweiterte der Organisator das Angebot um einen Food Bereich. An den Antikmarkt-Tagen können die hungrigen Gäste nun auch gleich auf dem Markt die kulinarische die Seele baumeln lassen. Ob klassische Würstchen, Pommes oder vegetarische Maultaschen, für Angebote, welche die unterschiedlichen Geschmäcker ansprach, war gesorgt. Was wäre ein gutes Essen ohne ein Getränk. Ein Weinstand und ein Kaffee-Wagen standen ebenfalls bereit. Und sollte es nur etwas fürs Genießen sein, sorgte ein Cocktailwagen für spritzig-geschmackvolle Kreationen. Biertischgarnituren boten den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, ihre Bummelpause vor Ort zu genießen.
„Die Menschen sollen nicht nur über den Markt laufen, sie sollen bleiben, sollen sich wohlfühlen“, erklärte Deutzmann seine Marktergänzung. Selbst die musikalische Untermalung brachte er aus Köln mit. Im Parkplatzbereich der Robert-Koch Schule, gleich in der Nachbarschaft zu den Tischen und Bänken, sorgte der Kölner Pianist Stephan Schleiner ,mit Songs aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen, für eine gemütliche Stimmung.
Erweiterter Service für AusstellerInnen steht bereit
Ein weiteres Serviceangebot für die Aussteller waren die Leichtstände und eine Stromversorgung, die von nun an, auf Wunsch, vom Veranstalter zu Verfügung gestellt werden. Für die Besucherinnen und Besucher brachte der Wechsel ein noch breiteres Angebot an Waren. „Es sind schätzungsweise 60 Prozent alte Aussteller/Innen und 40 Prozent neue“, berichtet Deutzmann. Bewerbungen um einen Standplatz richten Interessenten und Interessentinnen an Cölln Konzept unter https://www.coelln-konzept.de/markt/antik_linz.html. Hier finden sich alle Informationen rund um Gebühren (Standgröße, Mietstand, Stromkosten usw.) und Rahmenbedingungen.
Alte Artikel, Lifestyle und Kunsthandwerk ist willkommen
Grundsätzlich kann sich jeder bewerben, aber die angebotene Ware muss passen. „Wir lassen gebrauchte und antike Stücke zum Verkauf zu“, erklärt der Markt-Organisator. „Auch Lifestyleprodukte sind willkommen und Kunsthandwerk. Mit den geschätzten 150 Ständen ist der Markt schon gut ausgelastete, aber es sind noch ein paar Plätze frei. Die aktuellen Aussteller kommen aus einem Bereich von ca. 200 km um Linz herum, teilweise sogar aus Holland und Belgien. Linz zieht.“
„Wir sind in diesem Jahr zum ersten Mal hier“, erzählt Georg Gaspers, der für die Imkerei Kronhardt vor Ort war. Der Familienbetrieb aus Düren bietet viele Produkte aus Honig an. „Die Organisation hier in Linz ist hervorragend“, erklärt Gaspers. „Und Linz ist eine tolle Stadt mit toller Atmosphäre.“ Ein guter Grund, den Antik-Markt zu testen. Der nächste Markt findet bereits am 10. November August statt. Es lohnt sich, diesen Temin im Kalender zu notieren, wenn man Trödelfan ist und einfach einen schönen Nachmittag in heimeliger Atmosphäre verbringen möchte.
Der Burgplatz füllte sich: Die Menschen genossen den Markttag.
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