Brauchtumsverein Rheinbach e.V. blickt zurück und nach vorne
Der Brauchtumsverein und das Corona-Jahr
Rheinbach. Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich die Vorstandsmitglieder des Brauchtumsvereins Rheinbach e.V. Karl-Heinz Joisten, Heinz Gammel und Wolfgang Pickel natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln. Zunächst wurde in der Rückschau auf das außerordentlich schwierige Jahr der Corona-Pandemie geschaut in dem seit März alle Veranstaltungen, die wie immer ausgebucht waren, ausfallen mussten. Dies betraf u.a. die Jahreshauptversammlung, die ja einzigartig op Platt abgehalten wird. Ein schon fertiggestellter Alternativplan diese Versammlung in der Stadthalle durchzuführen, fiel den mittlerweile verschärften Bedingungen zum Opfer. Schmerzlich war auch, dass der mit Warteliste ausgebuchte Jahresausflug an den Bodensee nicht stattfinden konnte, ebenso wie der 33. Besuch des Kölner Hänneschen -Theaters. Letztendlich mussten die Mitglieder u.a. auch auf das Sommerfest, die Herbstwanderung mit Grünkohlessen im Merzbacher Hof und der Weihnachtsfeier im historischen Saal Schäfer in Flerzheim verzichten. Spätestens jetzt und hier haben alle gespürt und empfunden, welch hohen Stellenwert der Brauchtumsverein im Leben jedes einzelnen Mitglieds hat und wie sehr alle die Gemeinschaft und das Miteinander brauchen. Darum lässt sich der Vorstand auch durch die derzeitige Situation nicht entmutigen und kündigt in seinem Weihnachtsbrief seinen Mitgliedern an, sobald dies möglich ist wieder Aktivitäten durchzuführen. So werden vorsorglich für nächste Jahr Termine für die wichtigsten Veranstaltungen reserviert und vor allem die ausgefallene Bodensee-Reise im Auge behalten. Die Ankündigung auf den Vereinsbeitrag fürs nächste Jahr zu verzichten, wurde verbunden mit der Zusage, auch zukünftig den Geburtstagsjubilaren mit einer Freikarte für das Hänneschen-Theater zu gratulieren.
