Allgemeine Berichte | 08.08.2016

Kreislaufwirtschaft rät zur schnellen Entsorgung befallener Pflanzen

Der Buchsbaumzünsler ist wieder aktiv

Kreis MYK. Der Buchsbaumzünsler, ein aus dem asiatischen Raum eingeschleppter Schädling, hat sich in Deutschland etabliert. Die Zahl kranker und sogar abgestorbener Pflanzen hat auch in Mayen-Koblenz in den vergangenen Jahren zugenommen. Anfang August sind die großen Raupen wieder vermehrt an den Buchsbäumen zu finden. Um die weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, müssen befallene Pflanzen und Pflanzenteile schnell und fachgerecht entsorgt werden, teilt die Kreislaufwirtschaft mit.

Ist der Strauch nur gering befallen, kann die Pflanze durch das Herausschneiden der befallenen Pflanzenteile gerettet werden. Diese Buchsbaumteile gehören nicht auf den Kompost im Hausgarten, denn dort leben die Raupen weiter. Die Umweltberater des Landkreises raten, dass man befallene Pflanzen über die Biotonne entsorgt. Bei der Verwertung des Bioabfalls werden alle Entwicklungsstadien des Buchsbaumzünslers zuverlässig abgetötet.

Größere Mengen von befallenem Buchsbaum-Schnittgut kann man am Wertstoffhof an der Zentraldeponie Eiterköpfe an der L117 zwischen Plaidt und Ochtendung anliefern. Im Gegensatz zu den anderen Grünabfallsammelplätzen im Kreisgebiet wird hier das anfallende Schnittgut schnell entsorgt, um die Weiterverbreitung des Schädlings zu verhindern.

Weitere Informationen: Umweltberater der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. (02 61) 108-441 oder, -317. Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest der Feuerwehr Weißenthurm
Grillsaison Filiale Dernbach
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Reinigungskraft
Stellenanzeige Reinigungskraft
Peter und Paul Kirmes
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
40

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
215

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
100

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
2301

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Pixabay/Felix-Mittermeier
941

Bonn bereitet sich auf Wetterextreme vor: Tiefbauamt und Feuerwehr in Alarmbereitschaft

20.06.: Gewitterwarnung: Stadt Bonn rüstet sich gegen drohende Starkregen

Bonn. Der Deutsche Wetterdienst hat für den 20. Juni 2026 eine Warnung vor extremen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen, einschließlich Bonn, herausgegeben. Neben der drückenden Hitze werden kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet, die potenziell zu lokalen Überschwemmungen führen könnten. Solche Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt erhebliche Schäden im Bonner Stadtgebiet...

Weiterlesen