„Kunst im Stift“ präsentiert Werke von Cornelia Kemper-Herlet
Der Künstler als Herr der Elemente
Koblenz. „Die Phantasie der Künstlerin durchläuft verschiedene Stadien. Eine verselbstständigte, grenzenlos offene Malerei, in der sich bewusst Vieldeutigkeit und Unbestimmtheit in artistische Beliebigkeit auslösen. Ihre Malerei scheint niemals zu Ruhe und Vollendung zu kommen. Sie erschöpft sich in unendlichen Variationen und oft kreisenden Wiederholungen, die auch den Betrachter nur teilweise erreichen und wagen Ahnungen überlassen.“ Mit diesen Worten machte Dr. Paul Schmitz-Valckenberg bei der Ausstellungseröffnung von Cornelia Kemper-Herlet die Gäste neugierig auf die Bilder der in Moselkern lebenden Künstlerin. Dynamische aber gleichzeitig zarte und feinsinnige Malereien und Zeichnungen warteten darauf, bei der Vernissage im Foyer des Ev. Stifts zu überraschen. Beim Rundgang wird schnell klar: Der Betrachter erhält keine fassbaren Grenzen, sondern wird aufgefordert sich in einen Erkundungsprozess zu begeben. „Licht und Schatten bewirken eine eindeutige Plastizität. Was sich im Inneren der Gebilde vollzieht, das weist wiederum auf Metaphysisches oder sich wandelnde Metamorphosen hin“, so Schmitz-Valckenberg, einem der Mitgründer von „Kunst im Stift“ vor 20 Jahren. In gewohnt tiefsinniger aber auch humorvoller Art eröffnete er die zweite Vernissage in 2016 im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin. Die gezeigten Arbeiten von Cornelia Kemper-Herlet sind in den vergangenen zehn Jahren entstanden und haben das Thema: Innere Landschaften, Metamorphosen. Die Technik Acryl Gouache und Kreide auf Karton oder Holz, teilweise collagiert, ermöglicht ein fortdauerndes, ständiges Überarbeiten – ein nie endender Prozess. Die Künstlerin studierte Kunst an der Universität Mainz mit den Schwerpunkten Malerei und Zeichnung und übte über viele Jahre Lehrtätigkeit an verschiedenen Instituten aus. Sie erhielt den Kunstpreis „Malerei 2000“ rheinland-pfälzischer Künstler. Ihre Werke bereichern den Eingangsbereich des Ev. Stifts und schaffen eine positive Atmosphäre, die man beim Eintreten in ein Krankenhaus nicht erwartet. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Juli zu sehen.
Pressemitteilung des
Gemeinschaftsklinikums
Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin
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