Der Heimatverein Rheinbreitbach stellte ein hochwertiges Heimatheft vor
Der „Malerwinkel“ im Bereich Rheinbreitbach
Rheinbreitbach. Wer noch ein hochwertiges Weihnachts-Geschenk sucht, muss sich beeilen, denn das fantastische neueste Heimatheft über die „versteckten Malerwinkel“ ist laut Auskunft vom Heimatverein nahezu ausverkauft. Bei der Vorstellung im Trausaal der Oberen Burg erläuterte Fachmann und Autor des Buchs Karsten Keune vor zahlreichen Rheinbreitbachern und Gästen die Entwicklung des „versteckten Malerwinkel“ und die Gemälde aus Rheinbreitbach und dem Siebengebirge zwischen Unkel und Bad Honnef. Bis dahin galt der Blick vom Rolandseck auf die Rhein-Insel Nonnenwerth als einer der schönsten Blickpunkte im Rheintal.
In 130 Seiten werden die zahlreichen faszinierenden Werke vorgestellt. Wie Keune erklärte, war es bisher weitgehend unbekannt, dass es hier einen zweiten „versteckten Malerwinkel“ gab. Faszinierend in dem aufwändigen Band sind die vielfachen Mal- und Zeichentechniken des gleichen Objekts in den Epochen von der frühen Romantik bis hin zur Moderne. Auch die „Düsseldorfer Landschaftsmaler und ihre Nachfolger“ werden fundiert dargestellt.
Das neue Heimatheft ist Bilderband und Nachschlagwerk
Ein Kompliment geht an die Macher des jüngsten Heimathefts, denn ihre Arbeit hat sich gelohnt: Die Bilder im Buch lassen einen nicht los! Über ein derartiges Engagement der Rheinbreitbacher in den vergangenen Jahren kann man nur staunen. Schon ab 1952 gibt es Heimathefte zu speziellen Themen zur Geschichte Rheinbreitbachs.
Bei der Vorstellung des neuen Heimathefts erklärte Dankward Heinrich, Vorsitzender des Heimatverein Rheinbreitbach e. V.: „Auch in diesem Jahr freue ich mich, Ihnen ein besonderes Heimatheft präsentieren zu können – passend zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins des Heimatfreunde Rheinbreitbach, aus dem der heutige Heimatverein hervorgegangen ist.“ Der „versteckte Malerwinkel“ sei gleichzeitig ein Bilderband und ein fundiertes Nachschlagewerk zu den Künstlern, die Rheinbreitbach und seine Umgebung zwischen 1730 und 1950 in Gemälden, Zeichnungen und Stichen festgehalten haben: „Das neue Heimatheft ist ein Kunstband, der Sie mit auf die Reise nimmt.“ Dem Autor Karsten Keune und den Helfern dankte er für dieses mittlerweile 21. Rheinbreitbacher Heimatheft und dafür, dass es gelungen war, Gemälde aus Kunstmuseen und bisher unbekannte Werke aus Privatsammlungen zu einem Buch zusammenstellen, das die Malerei-Geschichte des Siebengebirges in einem neuen Licht zeigt.“ Besonderen Dank sagte er auch den Spendern, die die Herausgabe dieses Werkes ermöglicht haben.
