1.500 Frauen aus der Region erhalten eine Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung
Der Mammographie- Screening-Bus kommt nach Dierdorf
Pinkfarbener Truck steht ab 2. Juli in der Königsbergerstraße (Rewe-Parkplatz)
Dierdorf. Vom 2. bis 26. Juli kommt der Mammographie-Screening-Bus nach Dierdorf und wird während dieser Zeit in der Königsbergerstraße 20-22 auf dem Rewe-Parkplatz Station machen.
Mit dem Mammobil haben rund 1.500 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region die Möglichkeit, wohnortnah am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen.
Eine Einladung geht an die Frauen aus folgenden Ortschaften und Städten: 56249 Herschbach, 56269 Marienhausen, 56269 Dierdorf, 56271 Dierdorf, 56271 Maroth, 56271 Mündersbach, 56276 Stebach und 56307 Dernbach. I
m Anschluss an den Standort Dierdorf nimmt der Bus seinen nächsten Standort in Westerburg ein. Die Einladungen erfolgen aufsteigend nach der Postleitzahlengröße.
Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet
Alle zwei Jahre haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einen Anspruch auf eine Mammographie-Screening-Untersuchung. Mit einem Vorlauf von ca. 3 Wochen werden sie per Post über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert.
„Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus dem oben genannten Postleitzahlengebiet bis Mitte Juli keine schriftliche Einladung erhalten haben, kann sie sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon (0 63 21) 96 74 04 0 einen Termin geben lassen“, raten die beiden programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte und das Einladungsschreiben mitzubringen.
Der Screening-Bus ist im nördlichen Rheinland-Pfalz für die Frauen im Einsatz und sorgt für möglichst kurze Wege bei der Brustkrebsfrüherkennung. Das Mammobil ist montags bis freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16.45 Uhr geöffnet. Im Bus findet sich der gleiche hohe Standard wie in den stationären Screening-Zentren. Er verfügt über einen Wartebereich mit Empfang, Umkleidekabinen sowie ein hochmodernes digitales Vollfeld-Mammographiegerät.
Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar
Da beim Screening jede Mammographieaufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen beurteilt wird, bekommen die Frauen innerhalb von ca. 6 Werktagen nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung.
Dr. Jochen Schenk nennt aktuelle Zahlen zum Mammographie-Screening: „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen.“ Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“
Screening-Telefonservice für Infos und Termine
Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon (0 63 21= 96 74 04 0 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr; Fr. 8 bis 14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alle Frauen, die anspruchsberechtigt sind und keine Einladung bekommen sollten, können sich jederzeit bei der vorgenannten Telefonnummer melden. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.Pessemitteilung des
Mammographie-Screening-
Programmes Mittelrhein
