Allgemeine Berichte | 11.04.2017

Romfahrt des Liturgiekreises Oberbreisig St. Viktor

Der Mensch denkt und Gott lenkt

Durch einen Zufall kamen die Romreisenden dem Heiligen Vater ganz nah. privat

Bad Breisig. Der Liturgiekreis der Kirchengemeinde St. Viktor besteht aus Frauen und Männern, die sich besonders in den Eucharistiefeiern, Wortgottesdiensten und Andachten als Lektoren und Kommunionhelfer engagieren. Neben dem liturgischen Dienst unternimmt der Kreis auch Fahrten und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Im vergangenen Herbst zum Beispiel unternahm er eine dreitägige Reise nach Ludwigsburg. In diesem Jahr nun war die Ewige Stadt Rom das Ziel einer siebenköpfigen Gruppe um Lars Weberskirch, der den Kreis vor fünf Jahren schon einmal durch Rom begleitet hat. So startete die Gruppe in eine Woche mit vollem Programm. Mit der U-Bahn, mit Bus und Eisenbahn wurden viele verschiedene Ziele angestrebt. Die Lateranbasilika, Stammkirche des Papstes, in der die Schädeldecken von den Heiligen Petrus und Paulus aufbewahrt werden. Die heilige Stiege mit der Kapelle des Papstes, in der unter vielen Reliquien die Muttermilch Mariens bewahrt wird. Santa Maria Maggiore in der sich Reste der Krippe Jesu befinden. Dort hat besonders Jürgen Ockenfels, der seit vielen Jahren die Weihnachtskrippe in St. Viktor aufstellt, ein stilles Gebet gen Himmel gesendet. In Santa Maria im Vorort Trastevere saß die Gruppe nach einer langen Wanderung mit Ausblick auf Rom in einem Bistro, als ein Kreuzweg der dortigen Gemeinde vorbei kam. Alle Besucher lauschten andächtig dem Gebet und in der Reisegruppe wurde der Begriff „Beten im Bistro“ geprägt. Die Vatikanischen Gärten wurden mit einem Bus erkundet, bevor man sich von Menschenmengen durch die vatikanischen Museen schieben ließ. Höhepunkt der Reise war sicherlich die Papstaudienz, zu der sich die Gruppe angemeldet hatte. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Das trifft hierbei zu. An diesem Tag hatte der Bus Verspätung. Dadurch kam die Gruppe viel zu spät zum Petersplatz. Doch nachdem sie die Sicherheitskontrollen hinter sich gelassen hatten, bekam sie unerwartet Plätze ganz nah an der Absperrung, sodass der Papst ganz nah segnend an den Oberbreisigern vorbei fuhr. Der mit Menschen voll besetzte Petersplatz, besonders die vielen Jungen Menschen und der Segen des Papstes war für alle Gruppenmitglieder sicher ein Zentrales Erlebnis. An den Sicherheitskontrollen und der Präsenz des Militärs an allen wichtigen Kirchen, in der Stadt und besonders der U-Bahn konnte die allseits gegenwärtige Terrorgefahr gespürt werden. Kolosseum, Pantheon, Forum Romanum und die Villa Deste waren weitere Punkte auf der Reise.

Der Mensch denkt und Gott lenkt

Durch einen Zufall kamen die Romreisenden dem Heiligen Vater ganz nah. Fotos: privat

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