Porzellanhistorisches Genießen im Senheimer Weinmuseum
Der Sammeltasse Aufmerksamkeit geschenkt
Senheim.Viele erwartungsfreudige Besucher konnte Gastgeberin Inge Schlagkamp mit Sohn Andreas im Senheimer Weinmuseum begrüßen, nachdem man zum Bestaunen, Erleben und Gebrauch von betagten Sammeltassen nach hier eingeladen hatten. Kaffeeservices aus Omas und Uromas Zeiten standen dabei im Fokus des Interesses und im bekannten Weinmuseum war man in der Lage, gleich mit 80 verschiedenen dieser Kleinode dahingehend aufzuwarten. Die boten an langen eingedeckten Kaffeetafeln dann auch ein farbenfrohes Bild, was den erfreuten Gästen offensichtlich ein Fest für die Augen bedeutete. Mannigfaltig bunte Dekors von kobaltblau über tizianrot bis grasgrün stachen dabei ins Auge, wobei die damaligen Hersteller auch oftmals nicht mit traumhaft schönen Goldauflagen gespart
hatten. Beliebte Kaffee- und Teetassen, Dessertteller, Milchkännchen und Zuckerdosen aus bekannten Manufakturen wie KPM Berlin, Meißen, Rosenthal, Kahla, Nymphenburg, Villeroy & Boch, Hutschenreuther, Fürstenberg, Ritzenhoff & Breker usw. waren aufgetischt und verlangten behutsamen Umgang. Der war dann angesagt, als die Gastgeberin die exzellent bestückte Kuchentafel eröffnete und zum Plündern derselben aufrief.
Bei angenehmer Kaffeehausmusik vom Keyboard, sowie Geschichte und Geschichten rund um die „Sammeltasse“, ließen es sich die Gäste dann gut ergehen und taten das, was man schon seit dem Bestehen von Kaffeehäusern dort immer macht: „Plauschen bis der Kaffee kalt wird!“ Darauf ließen sich auch gerne BM Wolfgang Lambertz und sein Vorgänger Helmut Probst, jeweils mit Gattin ein. TE
Zahlreiche Besucher waren im Senheimer Weinmuseum zum „Sammeltassen-Event“ erschienen.
