Allgemeine Berichte | 14.03.2019

Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel und die Psychiatriekoordinationsstelle informierten

Der Umgang mit Demenz war ein Thema

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, sowohl in Deutschland als auch im Landkreis Neuwied. Dies nahm der Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirats der Verbandsgemeinde Unkel, Dieter Borgolte (Dritter von links) zum Anlass, gemeinsam mit der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, vertreten durch die Dezernentin Hildegard Person-Fensch (Fünfte von links) und Landrat Achim Hallerbach (rechts), zu einer Informationsveranstaltung einzuladen.Foto: privat

Unkel. Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, sowohl in Deutschland als auch im Landkreis Neuwied. Dies nahm der Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel zum Anlass, gemeinsam mit der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied eine Informationsveranstaltung zum Thema Demenz im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung anzubieten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rolle von Sinnen, Düften und Berührungen für Menschen mit Demenz. Also die Frage, wie mit ihnen angemessen und würdevoll umgegangen werden kann. Hierzu hatte der Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel die Initiative ergriffen. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Dieter Borgolte, konnte viele Gäste begrüßen. Landrat Achim Hallerbach führte ins Thema ein und gab einen Überblick über die Zahl der Menschen mit Demenz im Landkreis Neuwied sowie die vorhandenen Versorgungs- und Hilfsstrukturen. Gegenwärtig leben nahezu 3500 Bürger mit Demenz im Landkreis Neuwied. Pro Jahr erkranken etwa weitere 750 Bürger neu an einer Demenz.

Die Versorgung für Menschen mit Demenz konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und damit deutlich verbessert werden. Neben der Beratung durch die Pflegestützpunkte wurden neue Hilfsangebote geschaffen. Hierzu zählen beispielsweise ambulante Hilfen, teilstationäre Angebote wie die Tagespflege sowie spezielle Wohnbereiche in den Altenheimen.

„Um Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen helfen zu können, ist es wichtig, dass sie sich ausführlich beraten lassen“, so Landrat Hallerbach. „Darüber hinaus ist eine gute und umfangreiche Diagnostik wichtig, um zielgenau Therapie und Hilfen geben zu können.“

Als Referentin sprach Renate von Ritter, examinierte Krankenschwester und Fachkraft für Gerontopsychiatrie. Auf Grundlage ihrer langjährigen praktischen Erfahrungen führte sie aus, wie der Umgang mit Menschen mit Demenz auf Augenhöhe und vor allen Dingen würdevoll gestaltet werden kann. Sie gab wichtige Tipps und Ratschläge für die Betreuung sowohl für pflegende Angehörige als auch für professionelle Helfer.

Die anschließende Diskussion bot Raum für Fragen und Anregungen. Darüber hinaus stellten der Pflegestützpunkt Linz, die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NEKIS), die Seniorenbeiräte Unkel und Linz sowie verschiedene Dienste wie Ambulantes Hospiz Neuwied/Neustadt, Compass Private Pflegeberatung und die Gemeindeschwester plus mit Sitz in Linz ihre Arbeit an Informationsständen vor.

Weitere Informationen sowie weitere Veranstaltungstermine unter www.psychiatrie-neuwied.de.

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, sowohl in Deutschland als auch im Landkreis Neuwied. Dies nahm der Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirats der Verbandsgemeinde Unkel, Dieter Borgolte (Dritter von links) zum Anlass, gemeinsam mit der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, vertreten durch die Dezernentin Hildegard Person-Fensch (Fünfte von links) und Landrat Achim Hallerbach (rechts), zu einer Informationsveranstaltung einzuladen.Foto: privat

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