Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach“ e.V.
Der Verkehr in Rübenach
Rübenach. Im Koblenzer Stadtteil Rübenach gibt es seit Jahren intensive Diskussionen über die Verkehrssituation. Insbesondere klagen die Anwohner, trotz zwischenzeitlich erfolgter Umklassifizierung der ehemaligen B 258 zur Landesstraße L98, über einen zu hohen Anteil an Durchgangs- und an Lkw-Verkehr auf den Ortsdurchfahrten.
Das war auch einer der Gründe warum sich vor 20 Jahren die Bürgerinitaitive „Lebenswertes Rübenach e.V.“ gegründet hatte.
Schon vor zwanzig Jahren fuhren bis zu 11.300 Kfz / Werktag durch die Aachener Straße. Die BI beschloss damals, ein eigenes Geschwindigkeitsmessgerät zu kaufen und an verschiedenen Punkten des Stadtteils einzusetzen. Bis 2019 hatte der Verkehr im Ortsteil noch zugenommen und betrug in den Spitzenzeiten über 12.000 Kfz / Tag. Im Coronajahr 2022 nahm der Verkehr spürbar ab. Es scheint, dass sich der tägliche Verkehr bei 10.000 Kfz pro Werktag einpendelt.
Fazit: Wenn Bauwerke die in den 70er-Jahren errichtet wurden, heute abgerissen und erneuert werden müssen, dann heißt es immer: Ja der Verkehr hat so zugenommen, das haben wir beim Bau nicht erwartet – und alle scheinen das zu akzeptieren.
Wenn aber Bürger an der Aachener Straße über Risse im Mauerwerk ihrer im 19. Jahrhundert gebauten Häuser klagen, führt das keineswegs zu Geschwindigkeitsbegrenzungen oder einer Ortsumleitung für den Schwerverkehr, wie sie die BI seit Jahren fordert!
Pressemitteilung der
Bürgerinitiative
„Lebenswertes Rübenach“ e.V.
