Allgemeine Berichte | 02.06.2025

Die GEWI informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der Wiederaufbauprojekte in und um Sinzig

Der Wiederaufbau in Sinzig macht Fortschritte

So sah das Rhein-Ahr-Stadion vor der Flut aus.  Foto: ROB

Sinzig. Die GEWI – Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation mbH aus Sinzig informiert einmal im Monat über den aktuellen Stand der Wiederaufbauprojekte in und um Sinzig. Die Sachstände können parallel auch auf der Homepage der GEWI unter www.gewi-sinzig.de oder mittels Scans der QR-Code Schilder vor Ort eingesehen werden.

In der Realschule wurden die Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich abgeschlossen. So auch die Arbeiten zu Fassade. Die Fliesenarbeiten konnten nach erneuter Vergabe, nach Insolvenz eines Unternehmens wieder aufgenommen werden. Die Werkplanung der Fachräume und Ausstattung, sowie für den Wiederaufbau der Außenanlagen ist weiter in Abarbeitung. In der Rudi-Altig Halle wird derzeit der Schwingboden aufgebaut. Die Heizschleifen für die Fußbodenheizung wurden verlegt und der Oberbau wird eingebracht, bis zum Sportlinoleum. Weitere Ausschreibungen für die Nebenräume der Sporthalle sind veröffentlicht (EU weit).

Die Ausschreibung zum Ersatzneubau der Schulmensa mit Erweiterung um die Stadthalle befindet sich in Auswertung. Verhandlungsgespräche haben stattgefunden. Die Beauftragung der Planer erfolgt in Kürze, sodass die Planungen starten können und das Ziel erreicht wird, den Bauantrag Ende des Jahres einzureichen.

Bei den Sportanlagen sieht es wie folgt aus: Zum Tennisclub Bad Bodendorf laufen weiter die Ausschreibungen für die Gewerke des Ersatzneubaus. Die Erdbauarbeiten haben im Mai begonnen und das Startgespräch zum Rohbau (nach 2. Ausschreibungsrunde) konnte kürzlich stattfinden. Das Gewerk wird nun seine Arbeit zur Werkplanung aufnehmen wird. Nach dem Richtfest zum Minigolfclub Bad Bodendorf haben die Ausbaugewerke HLS und Elektro weitere Arbeiten verrichtet. Die Fenster wurden eingebaut und der Estrich wird nun verlegt.

Die Entwurfsplanung für den Spielplatz in der Friedrich-Spee-Straße, mit Erweiterung um ein Basketballfeld, wurde am 19.05.2025 im Bauausschuss vorgestellt und verabschiedet. Die Ausarbeitung der Genehmigungsplanung kann demnach nun aufgenommen werden.

Die Arbeiten zu Sanierung des Naturrasen im Rhein-Ahr-Stadion sind abgeschlossen. Die Raseneinsaat ist erfolgt, nun muss gewartet werden, dass diese vollständig anwächst. Für das endgültige Rhein-Ahr-Stadion sind Angebote für die Planerleistungen eingegangen, welche derzeit ausgewertet werden. Verhandlungsgespräche haben stattgefunden. Die Beauftragung erfolgt in Kürze, sodass die Planungen für das endgültige Stadion dann starten können und das Ziel, den Bauantrag Ende des Jahres einzureichen weiter avisiert werden kann.

Im Bereich der Brücken sieht es wie folgt aus: Die Einreichung der Genehmigung für den Spessarsteg erfolgt in Kürze. Eventuell könnten im Herbst bereits die Ausschreibungen starten, sodass der Baustart in 2026 wäre.

Die Genehmigungsplanung der Ahrmündungsbrücke ist weiter in der Erarbeitung. Aufgrund von naturschutzfachlichen Auflagen, werden nun Kartierungen und Ausarbeitungen erforderlich, die so nicht einkalkuliert waren. Diese können nach Aussicht des Umweltgutachter voraussichtlich erst nächstes Jahr stattfinden, sodass es zu einem deutlichen Verzug in dem Projekt kommen wird. Eine Einreichung wird Genehmigung wird sodann auch erst im nächsten Jahre erfolgen können. Die Bedarfsplanung für den Christinensteg hat gestartet. Erste Entwürfe können im Juni vorliegen

In Bezug auf die Infrastrukturanlagen wurden die Arbeiten an der Parkanlage Goldguldenweg in Bad Bodendorf fertiggestellt. Hier finden derzeit noch Nacharbeiten statt. Die feierliche Eröffnung ist für den 12.06.2025 terminiert.

Die Leistungsverzeichnisse der Hohenstaufenstraße sowie der Josef-Hardt-Allee werden derzeit geprüft, sodass eine Ausschreibung der Leistungen in Kürze erfolgen kann. Ein Baubeginn wird sodann im Juli/August avisiert. Die Planungen zur Wiederherstellung des Grünen Weg sind wieder aufgenommen wurden. Hier gab es in der Zwischenzeit Abstimmungen mit dem AZV. Das Auftaktgespräch für die Planung zur Wiederherstellung der Burggrafenstraße findet im Juni statt. Dir Burggrafenstraße war mittelbar von der Flut betroffen, da diese als Ausweichstrecke diente. Die Stadt Sinzig konnte erwirken, dass die Wiederherstellung dieser auch über den Wiederaufbaufonds gefördert wird.

Die Arbeiten an der Wiederherstellung des Ahrradweg im Bereich Sinzig haben stattgefunden. Dabei wurden im Bereich des Christinensteg bereits Asphaltarbeiten durchgeführt. Im Bereich des alten Spessartsteg und in Richtung Schwanenteich wurden alte Asphaltplatten entfernt.

Da Auftaktgespräch zu den Wiederherstellungsarbeiten des Ahrradweg im Bereich Bad Bodendorf findet im Juni statt. Die Arbeiten starten sodann Ende Juni/Anfang Juli.

Auch die Planungen zum Wiederaufbau des Wohnmobilstellplatz in Bad Bodendorf gehen voran. Die Entwurfsplanung wurde im Bauausschuss beraten.

Die Entwurfsplanung zum Wiederaufbau des Thermalbad wird Ende Juni im Bauausschuss beraten. Ziel ist es, den Bauantrag noch in diesem Jahr einzureichen und ggf. den Abriss zu vollziehen.

Die Abrissarbeiten zum Gebäude in der Friedrich-Spee-Straße 20-22 sind abgeschlossen. Die Verfüllung der Baugrube ist erfolgt. Die Fläche wird nun als Baustelleneinrichtungsfläche für die Wiederherstellung der Friedrich-Spee-Straße verwendet, welche in Kürze startet. Diese Maßnahme erfolgt gemeinsam mit dem AZV, und den Stadtwerken.

Die Vorplanung der Fachplaner zum Ersatzneubau Friedrich-Spee-Straße ist abgeschlossen. Die 2. Runde der Ausschreibung für den Objektplaner ab Leistungsphase Ausführungsplanung ist noch im Gange und wird nach aktuellem Stand inkl. Auftragsvergabe bis Mitte Juni abgeschlossen. Hier wurden aktuell Verhandlungsgespräche durchgeführt. Nach der ersten Ausschreibungsrunde war das Planungsbüro abgesprungen, weshalb die EU-Ausschreibung wiederholt werden musste.

Zum Tourismusgebäude Bad Bodendorf laufen weitere Abstimmungen zur Entwurfsplanung, um den Ersatzneubau passend zum Bestand, aktuellen Stand der Technik und Bedarf aufzubauen. ROB

So sah das Rhein-Ahr-Stadion vor der Flut aus. Foto: ROB

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