Informations- und Gesprächsabend am 15. November in Flammersfeld
Der Wolf – Weidetiere und Menschen im Westerwald
Flammersfeld. Die Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald lädt gemeinsam mit der Weidezone Deutschland e.V. am Samstag, 15. November 2025, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Flammersfeld ein.
Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 18:30 Uhr. (Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.). Ziel des Abends ist es, den betroffenen Weidetierhalterinnen und -haltern eine Stimme zu geben.
Sie berichten im Podium offen darüber, wie sich das Leben nach einem Wolfsriss oder durch die Rückkehr des Wolfs verändert hat – was das für die Tiere, den Betrieb, die Familie und einen selbst bedeutet und wie man lernt, mit der neuen Situation umzugehen.
Im Publikum werden Fachleute aus Landwirtschaft, Jagd, Herdenschutz und Naturschutz erwartet. Ebenso sind politische Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ebenen eingeladen – vom Bundestag bis zur kommunalen Politik. Einige haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Die Moderation übernimmt erneut Herr Kersten Klophaus, ehemaliger Leiter der Wasserschutzpolizei in Köln. „Wir wollen nicht spalten, sondern Brücken bauen“, sagt Bianca Belleflamme, Sprecherin der Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald und Länderbeirätin Rheinland-Pfalz der Weidezone Deutschland e. V., die mit über 50 000 Unterstützerinnen und Unterstützern bundesweit aktiv ist.
„Der Wolf ist da – und er wird bleiben. Jetzt geht es darum, einen realistischen und verantwortungsvollen Weg des Zusammenlebens zu finden – nicht am Schreibtisch, sondern gemeinsam mit den Menschen, die hier vor Ort täglich Verantwortung tragen und die Herausforderungen unserer Region aus eigener Erfahrung kennen.“
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die bereit sind zuzuhören, zu verstehen und mitzudenken.
Hier spricht die Praxis aus dem Westerwald – nicht die Theorie. Denn die Bedingungen und Erfahrungen sind von Region zu Region unterschiedlich; wer Lösungen will, muss die Menschen ernst nehmen, die die Folgen des Wolfs in ihrer täglichen Arbeit spüren und tragen. Alle, die lösungsorientiert denken und sich für den offenen Dialog interessieren, sind herzlich eingeladen – auch jene, die sich vielleicht erst kurzfristig entscheiden oder bereits abgesagt hatten. Niemand wird an den Pranger gestellt: es geht darum, zuzuhören, zu verstehen und die Eindrücke mitzunehmen – für die eigene Arbeit, das eigene Denken und vielleicht für ein besseres Miteinander. Für Rückfragen oder eine aktualisierte Liste der Teilnehmenden kann sich an Tel.: 0151 70805425 gewendet werden.
Der Wolf ist Thema. Foto: pixabay.com
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