Allgemeine Berichte | 07.11.2024

Neuwieder Mittwochsgruppe als Teil der internationalen AA-Gemeinschaft

Der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören – und der Weg zu diesem Ziel

Neuwied. Nicht mehr ohne Alkohol durchs Leben gehen zu können, bedeutet, dass eine Sucht bzw. Krankheit das tägliche Leben bestimmt. Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen oder sind abhängig und werden dieses Gefühl von „trinken-müssen“ kennen. Die Mitglieder der Anonymen Alkoholiker (AA) kennen diese Krankheit aus eigener Erfahrung.

Die Neuwieder Mittwochsgruppe ist Teil der internationalen AA-Gemeinschaft, die allein in Deutschland ungefähr 2.000 Gruppen hat. „Ungefähr“, weil die AA anonym sind und keine Mitgliedslisten oder Statistiken haben. Was sie haben, ist sehr viel Erfahrung – mit und ohne Alkohol. AA ist die Mutter aller 12-Schritte Gruppen, die inzwischen in allen möglichen Feldern der Suchtbekämpfung erfolgreich arbeiten.

Wie kann AA helfen? Hauptsächlich, indem die Mitglieder ihre Erfahrungen miteinander teilen. Sie erzählen, was Alkohol mit ihnen gemacht hat, wie es war, was sie getan haben, um aus der Sucht herauszukommen und wie es ihnen heute geht. Sie sind füreinander da, in schwierigen Situationen und in Krisen. Gibt es Anlass zur Freude, teilen sie auch diese.

Die AA sind anonym, und ihre Treffen (Meetings) sind vertraulich. Was gesagt wird, bleibt in der Gruppe und wird keinesfalls an Außenstehende weitergegeben. So kann sich jeder ohne Angst öffnen.

In AA-Gruppen sind Frauen und Männer jeden Alters und aus allen Lebensbereichen. Dinge wie Religion oder Weltanschauung spielen keine Rolle. Das Einzige, was zählt, ist, dass alle an derselben Krankheit leiden und dass sie den Wunsch haben, mit dem Trinken aufzuhören. Der Wunsch genügt. Auch wer noch trinkt, ist gerne willkommen. Beim Aufhören will die Gruppe helfen.

Der Zutritt ist denkbar einfach. Es genügt, im Meeting zu erscheinen und sich mit dem Vornamen vorzustellen. Das ist alles. Es gibt bei den Meetings, die kostenlos sind, keine Kontrollen von außerhalb (wie Gesundheitsamt oder Ähnlichem), allerdings auch keine Bescheinigungen für die Teilnahme an den Treffen.

Wer sich angesprochen fühlt, kann es einfach ausprobieren – es verpflichtet zu nichts. Hier die Daten: Wo: „Im Schöppche“ im Hof der Caritas, Heddesdorfer Straße 5, 56564 Neuwied.

Wann: Jeden Mittwoch (auch feiertags) 19 – 21 Uhr, mit Rauchpause.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme: (01 78) 65 55 31 0 (Kirsten), gerne auch per WhatsApp, (01 79) 90 83 24 1 (Werner).

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