Allgemeine Berichte | 24.10.2018

Kirmes auf dem Dorfplatz in Villip

Der Zacheies musste so manche Schandtat auf seine Kappe nehmen

Vizebürgermeister Oliver Henkel erledigte den Fassanstich mit nur zwei Schlägen – Kuddelmuddel bei der Terminabsprache

Vizebürgermeister Oliver Henkel und Junggesellen-PräsidentTorben Latz eröffneten die Villiper Kirmes mit dem Fassanstich. Fotos: JOST

Villip. Etwas holprig startete die Kirmes in Villip, denn die Zeitpläne der Gemeinde Wachtberg als Veranstalter und des Junggesellenvereins „Eintracht“ Villip als Ausrichter wiesen doch einige Differenzen auf. Während die Gemeinde in ihrer Einladung die Kirmeseröffnung noch für 16 Uhr angekündigt hatte, war der Junggesellenverein schon eine Stunde früher zur Tat geschritten, wie er es auch auf seinen Plakaten angekündigt hatte. Dabei hatten die gut zwei Dutzend Junggesellen um den Präsidenten Torben Latz namhafte Unterstützung in Person von Wachtbergs Vizebürgermeister Oliver Henkel. Der benötigt gerade einmal zwei wuchtige und gut gezielte Schläge, bis der Zapfhahn passte und das erste Freibier des Tages floss. Außerdem war die heilige Messe mit anschließender Kranzniederlegung von der Gemeinde fälschlich für Sonntag um 10 Uhr angekündigt worden, wurde in Wahrheit jedoch am Montag um 10 Uhr gefeiert. Dass an diesem Termin-Kuddelmuddel nur der Zachaies schuld sein konnte, der frech aus dem Bierpavillon der Junggesellen herausgrinste, war natürlich jedem sofort klar.

Vier Tage lang wurde gefeiert

Sein Sündenregister sollte allerdings noch gewaltig anwachsen im Laufe der vier Kirmestage, so dass Junggesellen-Präsident Torben Latz, Fähnrich Benjamin Jakob und Vizepräsident Thomas Kiupel bei der feierlichen Zacheies-Verhandlung unter dem Gerichtsbogen am Dienstagabend keine andere Wahl hatten, als den Bösewicht nach alter Väter Sitte zum sofortigen Feuertod zu verurteilen. Zuvor war die Kirmesgesellschaft in einem traditionellen Umzug durch den Ort gezogen, zum Kirmesabschluss wurden die letzten Biere noch auf seine Kosten ausgeschenkt.

Erneut hatte die „größte Kirmes im Ländchen“ jede Menge Gäste aus nah und fern auf den Kirchplatz gelockt, wo unter anderem ein Autoscooter, eine Schiffschaukel, zwei Karussells, Schießbude, Wurfbude und diverse Süßigkeiten- und Spielwarenstände auf Kundschaft warteten. Nicht nur am Boxautomaten lieferten sich die Junggesellen einen packenden Wettbewerb, sie stellten auch am Nagelklotz ihre Zielgenauigkeit mit dem Hammer unter Beweis. In der Kirmes-Disco in Junggesellen-Festzelt wurde natürlich ebenfalls ausgiebig gefeiert, wenn auch der Besuch ferienbedingt etwas dürftiger ausfiel als in den Jahren zuvor. Dabei war auch wieder die Sektbar geöffnet, in der außerdem leckere Cocktails ausgeschenkt wurden.

JOST

Die „größte Kirmes im Ländchen“ lockte wiederviele Besucher auf den Kirchplatz in Villip.

Die „größte Kirmes im Ländchen“ lockte wieder viele Besucher auf den Kirchplatz in Villip.

Der Zacheies musste so manche Schandtat auf seine Kappe nehmen

Der Zacheies musste so manche Schandtat auf seine Kappe nehmen

Der Zacheies musste so manche Schandtat auf seine Kappe nehmen

Vizebürgermeister Oliver Henkel und Junggesellen-Präsident Torben Latz eröffneten die Villiper Kirmes mit dem Fassanstich. Fotos: JOST Foto: Volker Jost

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige - Dauerauftrag
China Wellness Massage
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
Kirmes in Kettig KW33
Anzeige zum Semesterstart
SSV 2026
SSV 50%
Premium-Titel 1
Empfohlene Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
3

Dieser Tage wird die ehemalige St. Pius Kirche niedergelegt. Der Turm ragt nicht mehr in den Himmel und die charakteristische Zeltarchitektur ist Erinnerung.

Weiterlesen

Vorstandsmitglieder, Team und Gäste des Jugend-Hilfe-Vereins für den Kreis Ahrweiler bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße.  Foto: DU
7

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Kreis Ahrweiler. 1984 aus der zwei Jahre zuvor ins Leben gerufenen „Selbsthilfe-Aktionsgruppe arbeitsloser junger Menschen“ entstanden, hat sich der „Jugend-Hilfe-Verein für den Kreis Ahrweiler“ (JHV) zu einem wichtigen, ja unverzichtbaren Teil der Jugendarbeit in der Region entwickelt. Aus der Taufe gehoben wurde der Verein vom damaligen Jugendpfarrer Johannes Stein und von dem Pädagogen Hans-Peter Klaes.

Weiterlesen

12

Der Zusammenschluss der Kollegen im Kreis Ahrweiler vor mehr als 25 Jahren wurde im Laufe der Jahre zum Notdienstkreis-Rhein-Ahr-Eifel erweitert und umfasst mittlerweile mehr als 30 Praxen und stellt damit im Bundesvergleich einen der ältesten organisierten Notdienst dar. Der Radius der 34 teilnehmenden Praxen erstreckt sich entlang der Mosel, der Ahr und dem Rhein und inkludiert das Kleintierzentrum Neuwied, sowie die Tierklinik in Mayen.

Weiterlesen

Weitere Artikel