Agentur für Arbeit Neuwied:
Deutlich steigende Ausgaben
Pandemie sorgt für explosionsartigen Anstieg beim Kurzarbeitergeld
Neuwied. Sowohl die sich verschlechternde Konjunktur am Jahresbeginn als auch die SARS-CoV-2-Pandemie haben in den ersten drei Quartalen 2020 zu deutlich steigenden Ausgaben bei der für die Landkreise Neuwied und Altenkirchen zuständigen Agentur für Arbeit Neuwied geführt.
So sind im Laufe des Jahres bis zum 30. September für das Arbeitslosengeld I knapp 58,8 Millionen Euro ausgegeben worden. Dies sind 17,1 Millionen Euro (+41,1 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Das konjunkturelle Kurzarbeitergeld einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende September schlägt mit 46 Millionen Euro zu Buche. Im Vergleich dazu waren es 139.000 Euro im Vorjahr (+33.000 Prozent). Das Insolvenzgeld beträgt bisher 5,65 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,55 Millionen Euro (+ 263,1 Prozent).
„Die Zahlen belegen nochmals deutlich, wie stark die Pandemie auf den regionalen Arbeitsmarkt eingewirkt hat“, kommentiert Karl E. Starfeld, Chef der Arbeitsagentur. Vor allem der explosionsartige Anstieg des Kurzarbeitergeldes zeige, dass diese Leistung stark dazu beigetragen hat, Arbeitsverhältnisse auch in unserer Region zu stabilisieren und Kaufkraft zu erhalten, und wie vorausschauend es war, eine hohe Rücklage für ein Krisenszenario zu bilden.
Erfreulich ist aus Sicht der Agentur für Arbeit, dass die Budgets für die aktive Arbeitsmarktpolitik und berufliche Rehabilitation hierunter nicht gelitten haben und bis zum Jahresende 2020 fast vollständig investiert werden können.
Pressemitteilung der
Agentur für Arbeit Neuwied
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