Eifelquerbahn e.V.
Deutsche Bahn intensiviert Arbeiten
Ziel der ganzen Maßnahmen ist eine sichere Überführung der Fahrzeuge aus Gerolstein
Kötterichen. Bis Mitte November sollen die Vegetationsarbeit an der Eifelquerbahn abgeschlossen werden, so eine Pressesprecherin der Deutschen Bahn (DB) gegenüber dem Eifelquerbahn-Verein. Damit die Arbeiten nach dem sehr gemächlichen Start wie geplant abgeschlossen werden können, hat die DB das dafür notwendige Personal an der Strecke aufgestockt.
Mittlerweile laufen die Arbeiten an mehreren Stellen parallel. Während ein Zweiwege-Bagger zwischen Utzerath und Ulmen unterwegs ist, um die Strecke weitläufig freizuschneiden, hat sich ein weiterer Trupp bereits bis hinter den Bahnhof Daun vorgearbeitet und somit die Strecke für den Einsatz des Zweiwegebaggers vorbereitet. Darüber hinaus hat eine weitere Firma im Bereich des ehemaligen Bahnhofs Dockweiler mit den Vegetationsarbeiten begonnen.
Nach Auskunft der DB-Pressesprecherin führt man parallel zu den Vegetationsarbeiten eine Sichtkontrolle der Schieneninfrastruktur sowie Messungen zur Ermittlung der Gleislage und der Schienenqualität durch. Daneben ist auch eine Instandsetzung der Bahnübergänge entlang der Strecke zu beobachten. „An zahlreichen Bahnübergängen wurden die Spurrillen freigelegt und fehlende oder defekte Andreaskreuze ersetzt“, so der Vorsitzende des Eifelquerbahn-Vereins, Jens Wießner.
Ziel der ganzen Maßnahmen sei eine sichere Überführung der Fahrzeuge aus Gerolstein, so die Pressesprecherin der DB. Dafür bedarf es allerdings auch der Befahrbarkeit der Kyll-Brücke bei Gerolstein, welche von der DB weiterhin geprüft werde, so die DB-Pressesprecherin weiter.
„Es klingt wenig plausibel, dass die DB aktuell den ganzen Aufwand betreibt, ohne zu wissen, ob die Kyll-Brücke überhaupt befahren werden kann“, so der Vorsitzende des Eifelquerbahn-Vereins. Der Verein hat die DB daher um nähere Informationen gebeten; eine Antwort steht hier aktuell noch aus. Dabei sollte die DB bereits über alle notwendigen Informationen verfügen.
„Nach uns vorliegenden Hinweisen hat ein Prüfingenieur im Auftrag der DB bereits im Jahr 2015 festgestellt, dass die Kyll-Brücke saniert werden kann“, so Wießner weiter. Nun ist es an der Zeit, diese Sanierung schnellstmöglich umzusetzen, hatte die Deutsche Bahn bei einem Termin in Mechernich doch bereits weitere Verzögerungen bei der Wiederherstellung der durchgehenden Befahrbarkeit der Eifelstrecke angedeutet.
Pressemitteilung
Eifelquerbahn e. V.
Die Lieserbrücke in Daun.
Der Bahnhof in Ulmen.
Ein Zweiwege-Bagger ist zwischen Utzerath und Ulmen unterwegs.Fotos: privat
RegioMAGAZIN
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