Saisonauftakt der WTCR auf dem Nürburgring
Deutsche Teams dominierten
Nürburg. Nicht nur die Rennboliden des 24h Rennens sorgten beim 49. ADAC 24h Rennen am vergangenen Wochenende für spannenden Motorsport, auch die Piloten des FIA WTCR World Cups begeisterten mit ihren packenden Positionskämpfen die Zuschauer.
Nach der Absage des am 23. Mai in der Slowakei vorgesehenen ersten Laufes, eröffnete diesmal die international am höchsten angesiedelte Tourenwagen Serie ihre globusübergreifende Rennsaison auf dem Eifelkurs. Auch wenn die Strecke in der Eifel in ihrer Charakteristik, für Fahrer und Teams eine ganz besondere Herausforderung darstellte, bilden die zwei Läufe in der Grüne Hölle für die meisten Akteure das Saisonhighlight schlecht hin.
Schon im Qualifying zeigten die Piloten der beiden deutschen Teams von Münnich Motorsport (Honda) und die Mannschaft von Engstler (Hyundai) dass ihre Renningenieure in Sachen Fahrzeugabstimmung ihre Hausaufgaben perfekt erledigt hatten. Nach der Poleposition des Piloten von Münnich Motorsport Nestor Girolami (ARG) sichert im ersten der beiden Rennen sein Team Kollege der Portugiese Tiago Monteiro dem Team aus dem sächsischen Friedersdorf den Sieg.
Im zweiten Lauf zeigten dann die Hyundai-Piloten von Engstler mit dem neuen Elantra N TCR das auch sie bei der Titelvergabe in diesem Jahr ein Wörtchen mitreden wollen. Auch wenn am Ende der Sieger Jean-Karl Vernay (FRA) hieß, war es aber der deutsche Luca Engstler der die Fans begeisterte. Der Wiggensbacher positionierte seinen Hyundai aus dem heimischen Rennstall schon in seinem zweiten Rennen bei seinem WTCR-Debüt auf dem zweiten Rang. „Ich bin sehr glücklich. Es ist mein erstes WTCR-Podium und ich habe so hart dafür gearbeitet“, sagt Engstler nach seinem Erfolg vor der heimischen Kulisse.
BURG
