Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth Neuwied
Diabetes mit Humor nehmen
Neuwied. 1997 ins Leben gerufen, haben im Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth Neuwied seitdem durchgehend monatliche Diabetes-Treffs stattgefunden. „Auch, weil uns die Bedeutung immer bewusst war“, so der heutige Chefarzt der Klinik für Innere Medizin-Gastroenterologie, Dr. Christian-René de Mas. Denn die Zahl der Menschen mit Diabetes steigt stetig an. In den vergangenen 35 Jahren hat sie sich weltweit vervierfacht.
Der Umgang hat sich in derselben Zeit durch die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten wesentlich vereinfacht. Beim 250. Diabetes-Treff vermittelte der Kabarettist Konrad Beikircher, dass Humor das Leben mit Diabetes zusätzlich deutlich erleichtert.
Gut 150 Besucher hatten den Weg ins Marienhaus-Klinikum gefunden, um den 72-Jährigen zu treffen, der humorvoll Einblick in sein Leben mit Diabetes gab und lebhaft von Pillen, Spritzen und Insulinpumpe berichtete.
Dass vor Lachen kaum ein Auge trocken blieb, lag auch daran, dass fast alle im Publikum ähnliche Situationen selbst schon einmal erlebt hatten. Beispielsweise, dass es trotz vieler Jahre mit Diabetes immer noch passiert, dass die Notration Traubenzucker in der Tasche fehlt.
„Diabetes ist ein Lehrberuf“, so Beikircher. Und die Betroffenen lernen bekanntlich nie aus. Aus diesem Grund sind die Diabetes-Treffs auch weiterhin so beliebt. Es gibt immer etwas Neues zu lernen, was neben dem Austausch mit anderen Betroffenen beim Leben mit der Krankheit sehr hilft.
„Wir versuchen, das Vortragsprogramm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten“, erläutert Sabine Auer vom Diabetes-Team. „Dabei unterstützen uns Teammitglieder, Kollegen aus dem Haus und auch externe Referenten.“ Dass es dafür ein besonders hohes Maß an Engagement der Mitarbeiter braucht, unterstrich Chefarzt de Mas in seinen Dankesworten ans Kollegium.
