Allgemeine Berichte | 30.11.2016

Christlicher Hospizverein Cochem-Zell

„Die Bitterkeit liegt in der Furcht vor dem Tod, nicht im Tod“

v.l. 1. Vorsitzender Thomas Werner, Schriftführerin Ursula Jakschas, Schatzmeisterin Marlies Stoecker, Beisitzerinnen Irmgard Blätter und Margret Spies, 2. Vorsitzender. Matthias Schnitzler; es fehlt Beisitzerin Ewa Piechotta.privat

Cochem-Zell. Mit diesem Zitat des griechischen Philosophen Sokrates umriss Psychotherapeutin Pia Euterneuer in ihrem Vortrag die Aufgabe, der sich die Mitglieder des Christlichen Hospizvereins Cochem-Zell stellen. Sie möchten den Sterbenden und ihren Angehörigen die Angst nehmen vor dem Unvermeidlichen.

In der Patientenbegleitung sind zur Zeit 27 Ehrenamtliche aktiv, wie der 1. Vorsitzende Pfarrer Thomas Werner in seinem Jahresbericht erläuterte. Sie haben in diesem Jahr bereits 61 Begleitungen abgeschlossen, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet, in dem insgesamt 40 Begleitungen durchgeführt wurden.

Diese deutliche Steigerung hatte zur Folge, dass die hauptamtliche Unterstützung um eine halbe Stelle erweitert wurde. Zwei ausgebildete Fachkräfte von der Fachstelle für ambulante Hospizarbeit des Caritasverbandes aus dem Hilfezentrum in Treis-Karden, Silvia Louboutin und Beate Fatzaun, koordinieren die Einsätze der Ehrenamtlichen. Zurzeit werden 20 Patienten und ihre Angehörigen begleitet. Das bedeutet, wie es Silvia Louboutin formulierte, dass die Hospizarbeit in unserem Landkreis angekommen ist.

Aktuell läuft außerdem ein Hospizhelferkurs mit sieben Damen, der im Dezember zu Ende sein wird.

Gemeinsam arbeiten Hospizfachkräfte und Ehrenamtliche daran, ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen, zum Beispiel mit Ständen beim Klostermarkt in Martental, in der Klosterkirche in Beilstein und am Welthospiztag, dem 8. Oktober, in Kaisersesch und Zell.

Außerdem besucht der Vorsitzende, Pfarrer Thomas Werner, Schulen und ist bei diesen Gesprächen immer wieder erstaunt über das Interesse und die Offenheit, mit der Kinder und Jugendliche über dieses Thema sprechen. Diese Offenheit geht leider im Laufe des Erwachsenwerdens bei den meisten Menschen verloren. Auch dies sieht der Hospizverein als Aufgabe, das Sterben als Thema in die Öffentlichkeit zurückzubringen. Nur die Ängste, über die man spricht, kann man bewältigen.

Dabei, den Tod von Angehörigen zu bewältigen, hilft seit vielen Jahren auch der Trauergesprächskreis, den Irmgard Blätter und Ewa Piechotta im „pro Seniore“ in Cochem anbieten.

Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 wurde von Hans Stoecker vorgestellt und fand ebenso wie die Entlastung des Vorstandes die Zustimmung der Versammlung.

Regelmäßige Gruppentreffen von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie gemeinsame Fortbildungen werden auch im kommenden Jahr durchgeführt ebenso wie die Supervisionen, die ab Januar 2017 von Pia Euterneuer übernommen werden, um den Ehrenamtlichen die Möglichkeit zu bieten, über evtl. auftretende Probleme zu sprechen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat oder daran, den Verein durch seine Mitgliedschaft zu unterstützen, findet Infos unter www.christlicher-hospizverein-cochem-zell.de.

v.l. 1. Vorsitzender Thomas Werner, Schriftführerin Ursula Jakschas, Schatzmeisterin Marlies Stoecker, Beisitzerinnen Irmgard Blätter und Margret Spies, 2. Vorsitzender. Matthias Schnitzler; es fehlt Beisitzerin Ewa Piechotta.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Oster-Anzeige
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
30

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2262

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Koblenz blüht
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige