Ausstellungseröffnung im Glasmuseum Rheinbach
Die Farbtöne des Regenbogens
Bürgermeister debütiert als Quizkandidat
Rheinbach. Ein weit gespannter leuchtender Regenbogen fasziniert die Menschen immer wieder. Auch Ruth Fabritius, Leiterin des Rheinbacher Glasmuseums, ließ der Gedanke nicht los, was die Faszination dieser optischen Erscheinung ausmacht.
In einer wunderschönen Ausstellung wurden am Himmeroder Wall die Glasobjekte entsprechend den Spektralfarben geordnet und ergeben in ihrer Gesamtheit eine raumgreifende Regenbogeninstallation. Zeitgenössische Objekte und Gefäße aus den Sammlungen Mühlstroh und Bruns treten dabei in einen Farbdialog mit historischen Stücken. So sind etwa in der einen Vitrine rote Vasen und Objekte zusammengestellt, in der nächsten orangefarbene , dann gelbe, grüne, blaue bis hin zu violetten. Selbst die Nichtfarben Schwarz und Weiß sind am Ende des Regenbogens vertreten, sie setzen gewissermaßen ein Ausrufezeichen hinter die leuchtende Farbigkeit zuvor.
Quiz rund um den Regenbogen
Entgegen den sonstigen Gepflogenheiten bei einer Vernissage war Bürgermeister Stefan Raetz nach der Begrüßungsansprache keine entspannte Auszeit vergönnt. Die Museumsleiterin bat ihren „Chef“ zu einem Quiz, natürlich zu Fragen rund um den Regenbogen, etwa „Welche Farbe hat der Regenbogen an seiner Außenseite?“. Der Kandidat durfte sich einen Spielpartner aus den Reihen der Gäste aussuchen, seine Wahl fiel auf die ehemalige Rektorin der Tomburg-Realschule, Hedwig Schmitt-Wojcik. Das Quiz führte auf eine vergnügliche Reise durch Wissenswertes, Künstlerisches und Historisches zu dem Naturschauspiel Regenbogen.
Im Nebenraum wird auch anhand einer Installation von Bozena Yasda gezeigt, wie „weißes“ Licht mittels geschliffenem Glas in die Spektralfarben zerlegt wird.
Tanzsoli stellten Spektralfarben vor
Die Ausstellungseröffnung wurde von einer Tanz-Performance zweier Studentinnen der Alanus-Hochschule ergänzt. Selma Fricke und Ulrike Dohs, die ein Masterstudium in Eurythmie absolvieren, zeigten kurze Tanzsoli zu zwei Musikstücken von Beethoven und Mozart. In den kleinen Sequenzen stellten sie tänzerisch die verschiedenen Spektralfarben vor. Den Gästen hat es gefallen, wie der lang anhaltende Beifall bewies.
Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni im Glasmuseum Rheinbach, Himmeroder Wall 6, zu sehen.
Die Farben des Regenbogens sieht Museumsleiterin Ruth Fabritius auch in den Glasobjekten.
Kräftige Gelb- und Orangetöne zeigen die Objekte in dieser Vitrine.
