Allgemeine Berichte | 08.12.2017, 16:47 Uhr

Freunde und Förderer des Barbara-Denkmals Koblenz luden ein

Die Heilige wünscht sich einen sprudelnden Brunnen

Trotz Lobs für die Arbeit des Vereins hatte die heilige Barbara auch kritische Anmerkungen zu machen.  privat
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Koblenz. Am 4. Dezember ist der berühmte Barbara-Tag. Barbara ist die Schutzheilige der Bergarbeiter, Feuerwerker und der Artillerie. Aus diesem Grund ist es Brauch und Tradition, diesen Tag besonders zu begehen. Der Verein der Freunde und Förderer des Barbara-Denkmals nutzt diesen Tag, um Politik und Wirtschaft am Abend zur Barbara-Feier einzuladen und beim traditionellen Spießbraten mit Rettichsalat und Eifeler Brot auf den Auftritt der heiligen Barbara zu warten. Da gerade zu diesem Zeitpunkt das neue Buch „ Die heilige Barbara und die Artillerie in Koblenz“ durch den Verein heraus gegeben wurde, kamen die Bücher frisch gedruckt auf den Tisch.

Der Vorsitzende des Vereins Heinz Glump begrüßte die vielen Gäste und würdigte besonders den 93-jährigen General Fritz-Joachim Kunze, der frisch und aktiv wie immer bei der Barbarafeier anwesend war.

Im anschließenden Festvortrag trug der Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Koblenz, Professor Dr. Heinz-Günter Borck, zum Thema „Grundgesetze im Grundgesetz“ launig und fachbezogen vor. Nach dem Traditionsessen wartete jeder gespannt auf das Eintreffen der heiligen Barbara. Sie trug vor, dass ihr das Barbara-Denkmal in Koblenz besonders gut gefalle, vor allem, dass es nachts stets angestrahlt wird. Sie wünsche sich bald, dass auch das Wasser wieder am Denkmal sprudelt und der Brunnen aktiviert wird. Der Vorsitzende des Vereins beteuerte, dass der Verein den Brunnenaufbau 2018 in Angriff nimmt, aber noch einige Gelder gespendet werden müssten. Er verwies dann auf das neue Buch und betonte, dass durch den Verkauf des Buchs jeder Euro in das Brunnenprojekt fließen wird. Das Buch ist über die Buchhandlung Reuffel, den Verein oder beim Vorsitzenden zu bestellen, E-Mail hglump1512@aol.com.

So ging ein schöner Abend vor Mitternacht zu Ende und die Heilige Barbara flog zufrieden wieder zurück zu ihrem Barbara-Denkmal.

Trotz Lobs für die Arbeit des Vereins hatte die heilige Barbara auch kritische Anmerkungen zu machen. Foto: privat

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