Kar- und Ostertage in der Pfarrei St.Laurentius Niederbreitbach
Die Hoffnung nicht aufgeben
Niederbreitbach. Trotz der strengen Corona-Maßnahmen wurden die Kar- und Ostertage in der Pfarrei St.Laurentius Niederbreitbach in diesem Jahr wieder besonders gestalten können.
Die Frühschicht am Montag in der Karwoche wurde vom Pfarrgemeinderat gestaltet und stand unter dem Thema: “Das Kreuz“. Jeder bekam ein Kreuz geschenkt, mit der Zusage:“Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben.“
In der Bußandacht am Dienstag stellte Pfarrer. Hartmann das Gleichnis vom verlorenen Sohn in den Mittelpunkt seiner Gedanken.
In der gestalteten Anbetung am Gründonnerstag wurde an das Abendmahl und an die Ölbergstunde erinnert. Hierzu wurde die Frage gestellt: “Fühlen auch wir die Ängste wie Jesus, bleiben, beten und wachen wir zusammen in schwierigen Situationen?“ Musikalisch wurde diese Stunde von Carina und Christian Neitzer gestaltet.
Die Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben Jesu musste in diesem Jahr wegen der Pandemie anders gestaltet werden. Trotzdem war es für die Gläubigen eine sehr eindrucksvolle Feier. Pfarrer Burg stellte in seiner Predigt die Frage: “Ende gut, alles gut?“ Gospelgesänge, dargeboten von Claudia Ehlgen-Uhl, Sophia Uhl und Albert Paffhausen, unter der Leitung von Peter Uhl, bereicherten diese Feierstunde.
Am Festhochamt an Ostersonntag zog Pfarrer Burg feierlich, begleitet von zwei Messdienern, mit dem geschmückten Kreuz in die Kirche ein. Das Grab ist leer, der Held erwacht, Christus ist erstanden. Diese Szene wurde im Altarraum nachgestellt. Dieser war mit Blumen und Palmen würdevoll geschmückt. Musikalisch wurde die Messe von der Familie Paus begleitet. Nach dem Hochamt bekam jeder Besucher ein gesegnetes Osterei.
Die Kar- und Ostertage zeigten auch, dass die Hoffnung nicht aufgegeben werden darf, gerade in der jetzigen Zeit auf das Licht zu schauen.
